Bitwise Bitcoin ETF: Erneute Ablehnung durch die SEC


Überblick:

  • Keine Freigabe der SEC für Bitwise Bitcoin ETF
  • Regulierungsbehörden sehen Manipulations-Risiko
  • Keine Einführung eines Bitcoin ETF in 2019

Der Bitwise Bitcoin ETF wurde von der Securities Exchange Commission (SEC) abgelehnt. 

Nach dem Rückzug von VanEck ist es die nächste Niederlage für dieses neue Finanzprodukt. 

Bitwise wird sich weiterhin um eine Genehmigung des Bitcoin ETF bemühen und weiterhin eng mit der SEC zusammenarbeiten. 

Bitcoin ETF von SEC abgelehnt

SEC

Erneut hat die Securities and Exchange Commission einen Vorschlag zur Schaffung eines Bitcoin ETF abgelehnt. In einer Erklärung am Mittwoch teilte die SEC mit, dass der vorgeschlagene börsengehandelte Fonds von Bitwise Asset Management und der NYSE Arca die Standards zur Verhinderung von Betrug und Marktmanipulation nicht erfüllt.

Bitwise bietet seit 2017 den weltweit ersten Kryptowährungs-Indexfond an und möchte ambitionierten Anlegern helfen, Investments in die neue Asset-Klasse der Kryptowährungen zu ermöglichen.

Dabei legte die SEC Wert darauf zu betonen, dass es dabei nicht um die generelle Bewertung der Blockchain-Technologie und Kryptowährungen geht. Vielmehr wurden aus Sicht der SEC schlicht die Anforderungen des “Exchange Act” nicht erfüllt.

Man könne nicht davon ausgehen, dass die Anforderung, betrügerische und manipulative Praktiken zu unterbinden, gewährleistet ist.

Matt Hougan, Bitwise-Forschungsleiter, nimmt es sportlich und äußert sich positiv gestimmt:

„Wir freuen uns darauf, weiterhin produktiv mit der SEC zusammenzuarbeiten, um ihre verbleibenden Bedenken auszuräumen, und beabsichtigen, so bald wie möglich eine neue Anmeldung vorzunehmen.“

Bitwise Bitcoin ETF: Nicht der erste Versuch eines Unternehmens

Bitwise ist nicht die einzige Firma, die um die Zulassung eines Bitcoin ETF kämpft. Im vergangenen Monat zog VanEck zum zweiten Mal in diesem Jahr einen vorgeschlagenen Bitcoin-ETF zurück.

Andere Unternehmen, bspw. Winklevoss Capital und Realty Shares, scheiterten in der Vergangenheit ebenfalls. Die Gründe waren immer identisch. Die Regulierungsbehörden haben zu große Bedenken hinsichtlich der Manipulation.

Bitwise wollte diese Bedenken ausräumen und wies darauf hin sich bei der Preisfindung auf Börsen mit realen Handelsvolumen zu stützen. Sie konnten allerdings nicht erklären, wie sie diese realen Volumen identifizieren möchten.

Hierbei müssten im größeren Rahmen die Krypto-Börsen, Bitcoin ETF Anbieter und die Regulierungsbehörden zusammenarbeiten, um eine praktikable Lösung zu finden.

 

Was ist ein Bitcoin ETF und welche Vorteile bietet er? 

Bitcoin ETF

Ein ETF beinhaltet verschiedene Assets, die sich in dem Besitz des ETF-Anbieters finden. Es ist ein Fond, in den Anleger investieren können, ohne die Assets direkt zu erwerben.

Das macht das Investieren in eine Palette von Vermögenswerten leichter. Bei Zuwächsen eines solchen Fonds erhält der Anleger Dividendenzahlungen und kann so an dem Wertzuwachs ausgewählter Vermögenswerte partizipieren.

Die wesentlichen Vorteile eines Bitcoin ETF:

  1. (Institutionelle) Anleger müssen sich nicht damit befassen, wie Kryptowährungs-Börsen funktionieren und wie man Bitcoin sicher in einer Wallet lagert.
  2. ETFs werden von der alten Finanzwelt besser verstanden. Die Funktionsweise ist bekannt, es ist ein etabliertes und reguliertes Finanzprodukt. Das schafft Vertrauen in ein neues Asset wie Bitcoin.

Langfristig sind Bitcoin ETFs unerlässlich um weitere, eher konservative institutionelle Anleger zu einem Krypto-Investment bewegen zu können.

Bitcoin ETFs – Wie geht es nun weiter?

bitcoin etf hürden

Für das Jahr 2019 hat sich das Thema der Zulassung eines Bitcoin ETF an regulierten US-Börsen erstmal erledigt.

Manche Unternehmen arbeiten an Alternativlösungen. So kündigte VanEck an, institutionellen Anlegern ein neues Produkt anbieten zu wollen. “The VanEck SolidX Bitcoin Trust” ist ein Fond, der zwar nicht an der Börse gehandelt wird, großen, akkreditierten Anlegern aber dennoch die Möglichkeit bietet in Bitcoin zu investieren.

Wie schnell es zu einer Freigabe für einzelne ETFs kommt liegt nicht nur an den Regulierungsbehörden wie der SEC, sondern auch maßgeblich an der Zusammenarbeit zwischen Regulatoren und den Anbietern dieser Finanzprodukte.

Die Bedenken der SEC hinsichtlich der Kursmanipulationen und der Ungewissheit über die realen Handelsvolumen bei Bitcoin sind nachvollziehbar.

Fazit: Bitcoin ETFs – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten 1-2 Jahren den ersten Bitcoin ETF sehen werden, der an der US-Börse gehandelt werden darf. Wir stehen immer noch weit am Anfang, wenn es um Bitcoin als Asset geht.

Die regulatorischen Hürden sind nachvollziehbar und in gewisser Weise auch sinnvoll, um größtmöglichen Anlegerschutz zu gewährleisten.

Sobald Bitcoin ETFs sich etabliert haben, werden garantiert immer mehr institutionelle Anleger Teile ihres Portfolios in Bitcoin Anlagevehikel investieren. Solange haben sie auch immer noch die Möglichkeit frühzeitig über Bitcoin Börsen zu investieren.

 



Über den Autor

Online Marketer (SEO) // Cryptocurrency & Blockchain Enthusiast seit Anfang 2017 // Founder Cryptonator1337 // Co-Founder Shitcoingraveyard.com

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