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Grayscale Investments beantragen Bitcoin-ETF

Überblick:

  • Grayscale bestätigte Pläne für einen börsengehandelten Bitcoin-Spot-Fonds.
  • Der Fonds wird einen Antrag auf Umwandlung seines Bitcoin-Treuhandfonds in einen ETF einreichen.
  • Aktion könnte bei der SEC auf Widerstand stoßen.

Das US-amerikanische Unternehmen Grayscale Investments hat bestätigt, dass es einen Antrag auf Umwandlung seines Bitcoin-Treuhandfonds in einen Bitcoin-ETF stellen will. Ein Sprecher des Unternehmens teilte mit, dass es sich entschlossen habe einen ETF zu beantragen nachdem die Securities and Exchange Commission (SEC), die oberste Finanzaufsichtsbehörde in den USA, dem ersten Bitcoin-ETF-Antrag des Unternehmens ProShares grünes Licht gegeben hatte.

Die Genehmigung eines auf Bitcoin basierenden börsengehandelten Fonds wurde als Wendepunkt für die Kryptoindustrie bezeichnet, der dazu beitragen wird die Anlageklasse bei traditionellen Anlegern zu legitimieren. Der Basiswert des genehmigten ETF-Produkts ist an Futures-Kontrakte an der Chicago Mercantile Exchange (CME) gebunden und soll ab dem 19. Oktober an der New York Stock Exchange eingeführt werden.

Bitcoin-ETF geplant
Nachdem die SEC den ersten Bitcoin-ETF erlaubt hat, möchte Greyscale nun einen ähnlichen Antrag stellen.

Positive Erwartungshaltung bei Grayscale

In einem Twitter-Beitrag sagte Jennifer Rosenthal, Kommunikationsdirektorin bei Grayscale, dass das Unternehmen zuvor auf eine formelle Mitteilung der SEC gewartet habe. „Ich freue mich, heute bestätigen zu können, dass Grayscale die Umwandlung von GBTC in einen ETF beantragen wird, sobald die SEC eine klare, formale Anweisung gibt„, so Rosenthal.

Im Gegensatz zu den jüngsten ETF-Anmeldungen, die Futures-Derivate verfolgen, würde Grayscale einen ETF anstreben, der physisch hinterlegt ist – auch bekannt als Spot-ETF. Wenn dieser genehmigt wird, könnte er der erste Bitcoin-Spot-ETF auf dem US-Börsenmarkt sein. Derzeit ermöglicht Grayscale Anlegern ein Engagement in Bitcoin über einen privaten Trust namens Grayscale Bitcoin (GBTC), der an der US-Börse gehandelte Anteile ausgibt. Von den insgesamt 52,6 Milliarden US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten (AUM) entfallen über 38,6 Milliarden US-Dollar auf GBTC.

Hebelwirkung Krypto
Vom geplanten Bitcoin-ETF sollen laut Greyscale vor allem Anleger profitieren.

Anleger würden von Bitcoin-ETF merklich profitieren

GBTC ist zwar seit langem ein wichtiges Anlageinstrument im Kryptobereich, bringt aber aufgrund seiner hohen Einstiegskosten auch einige Nachteile mit sich: Aufgrund der Art und Weise, wie das GBTC-Produkt strukturiert ist, werden seine Anteile häufig mit einem Auf- oder Abschlag gehandelt. Durch den Wechsel zu einem ETF-Produkt will Grayscale diese Preisunterschiede beseitigen. Der Wechsel von Grayscale zu einem ETF würde daher eine bessere Preisgestaltung ermöglichen und das Bitcoin-Engagement für eine breitere Schicht institutioneller Anleger zugänglich machen und Bitcoin kaufen einfacher und attraktiver gestalten.

Rosenthal fügte hinzu, dass das Unternehmen plant, nächste Woche ein spezielles Dokument namens “19B-4” bei den Aufsichtsbehörden einzureichen, um seinen GBTC-Treuhandfonds in einen ETF umzuwandeln. Nach dem Antrag sollte die SEC ihre Entscheidung innerhalb von 75 Tagen bekannt geben. Die Ambitionen von Grayscale einen Bitcoin-Spot-ETF aufzulegen könnten jedoch auf den Widerstand der SEC stoßen. Der Vorsitzende der Behörde, Gary Gensler, hatte zuvor gesagt, dass er nur mit Futures-basierten ETFs einverstanden sei. Laut Gensler bieten Futures-basierte Bitcoin-ETFs einen besseren Anlegerschutz. Es bleibt also abzuwarten, wie genau sich die Situation weiterentwickelt.

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Über Felix Rau

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