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Ethereum: neues Allzeithoch sorgt für Jubel und hohe Transaktionsgebühren

Überblick:

  • Ethereum erreicht neues Allzeithoch
  • Transaktionsgebühren steigen im gleichen Maße an
  • ETH-Netzwerk durch hohe Nachfrage stark belastet

Ethereum etabliert sich mit einem neuen Allzeithoch näher an der magischen 2.000 US-Dollar Grenze.

Altcoin-Anleger können positiv in die Zukunft schauen, gleichzeitig verschrecken aber die horrenden Transaktionsgebühren.

Die hohe Nachfrage belastet in gleicher Weise das Ethereum-Netzwerk und befördert die Transaktionsgebühren auf ein neues Rekordhoch.

Ethereum Allzeithoch bei 1.750 US-Dollar

Neues Ethereum Allzeithoch
Neues Ethereum Allzeithoch bei 1.752 US-Dollar – Quelle CoinMarketCap

Der beliebte Altcoin Ethereum steuert von einem Allzeithoch in das Nächste. Während noch in den letzten Wochen und Monaten Bitcoin mit seiner Jagd von einem All Time High zum Anderen und einem Höhepunkt von 40 Tausend US-Dollar das dominierende Gesprächsthema war, so wird jetzt heiß über Ethereum diskutiert.

Wie aktuelle Daten von CoinGecko zeigen, konnte der ETH-Kurs in der Spitze auf 1.752 US-Dollar ansteigen. Somit liegt der Wochengewinn bei insgesamt über 22 %. Wie zuletzt bei dem All Time High von 1.425 US-Dollar, verdeutlicht ein Handelsvolumen von rund 40 Milliarden US-Dollar das große Interesse an Ethereum.

Ein Grund für den fortlaufenden Zugewinn ist das gesteigerte Interesse an dezentralisierten Finanzdienstleistungen. Die sogenannten DeFi-Anwendungen bauen Großteils auf der Ethereum-Blockchain auf. Klare Indikatoren für diese Annahme sind die steigenden Kurse vieler DeFi-Kryptowährungen diese Woche.

Nach einer zweiwöchigen Pause stockt auch die finanzkräftige Krypto-Vermögensverwaltung „Grayscale“ ihren Ethereum-Vorrat kräftig auf und stärkt damit den eigenen ETH-Fond.

Gemini-Mitgründer Tyler Winklevoss prophezeit derweil auf seinem Twitter-Profil ein neues Allzeithoch von 2.000 US-Dollar:

Neuer Rekord bei den Transaktionsgebühren

Ethereum Rekord bei den Transaktionsgebühren
Das Ethereum Allzeithoch sorgt für Rekorde bei den Transaktionsgebühren – Quelle Ycharts

Die Freude der Altcoin-Anleger über das neue Ethereum Allzeithoch dürfte bei einem Blick auf die Transaktionsgebühren nicht lange währen. Die aktuellen Daten von Ycharts zeigen einen neuen Rekordwert von durchschnittlich 23,27 US-Dollar. Am Vortag lag dieser noch bei 16,61 US-Dollar.

Während des Krypto-Booms 2017 bis zum Frühjahr 2018 kam es schon einmal zu einer Überlastung des Ethereum-Netzwerks. Damals stieg die durchschnittliche Transaktionsgebühr auf rund 3 US-Dollar an.

Die ETH-Transaktionen werden in einem sogenannten Bieter-Verfahren ausgeführt. Wer also mehr Gebühren bezahlt, wird von den ausführenden Minern bevorzugt bearbeitet. Dieses System sorgt bei einer hohen Auslastung allerdings für eine erhöhte Transaktionsdauer und ist mit verantwortlich für die aktuell hohen Gebühren.

Langfristig will Ethereum das System von Proof of Work (PoW) zu Proof of Stake (PoS) umstellen. Mit PoS erhalten die Anleger mit vielen ETH-Anteilen mehr Stimmrechte im Netzwerk und die Miner werden gänzlich gestrichen.

Zusätzlich soll Sharding als Lösung für die Skalierbarkeit implementiert werden. Das kündigte Ethereum-Gründer Vitalik Buterin schon vor rund zwei Jahren an. Sharding versucht die Ethereum-Blockchain in einzelne, überschaubare Teile aufzuteilen. Somit kann der Durchschlag an Transaktionen pro Sekunde erhöht und die Auslastung des Netzwerks besser verteilt werden.

Diese Maßnahmen gehören zum Wechsel auf ETH 2.0, in dessen verschiedenen Phasen die genannten Änderungen implementiert werden sollen.

Fazit: ETH weiter auf der Überholspur

Der beliebte Altcoin ist in aller Munde und die aktuellen Entwicklungen werden mit großem Interesse von Anlegern und Institutionen die in Ethereum investieren beobachtet. Der Ethereum-Kurs könnte die nächsten Tage und Wochen weiter stark ansteigen und mit großzügigen Sprüngen überraschen. Ein neues Allzeithoch von 2.000 US-Dollar ist in greifbarer Nähe.

Richtig interessant dürfte es werden, wenn ETH 2.0 vollständig implementiert wurde und das Ethereum-Netzwerk an Stabilität und Skalierbarkeit gewinnt. Das fortwährende, große Interesse an DeFi dürfte als zusätzlicher Treiber auf stetig wachsende Kurse und immer neue Allzeithochs hoffen lassen.

Eines ist auf jeden Fall sicher: Profitieren werden nebenbei auch die vielen, anderen DeFi-Kryptowährungen.

Über Sven Hennig

Sven beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit Kryptowährungen als Alternative zu klassischen Anlage-Optionen. Mit der Zeit kamen erste Versuche im Trading hinzu, die mal mehr und mal weniger erfolgreich verliefen. Die Leidenschaft für das Schreiben verbindet er mit seinem Interesse für Bitcoin und Co. und schreibt für euch bei Coin-Ratgeber.de zu allen Dingen Krypto.

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