Das aktuelle Geschehen am Kryptomarkt – MATIC und UNI drehen auf

Überblick:

  • Kryptomarkt mit deutlicher Erholung am Montag
  • MATIC und UNI mit großen Kurszuwächsen
  • Anleger nutzen günstige Kurse zum Einstieg

Am Montag erreichte der Bitcoin (BTC) mit einem Preis von 31.799 US-Dollar ein 7-Tage-Tief. Auch viele andere Kryptowährungen folgten dem negativen Trend der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung. Doch bereits einen Tag später wandelt sich das Bild und viele digitale Währungen verzeichnen Kurszuwächse im zweistelligen Prozentbereich. Zu den Tagesgewinnern unter den größten Coins zählen Polygon (+90 %), Uniswap (+55 %) und VeChain (+46 %). Aufgrund der turbulenten letzten Tage lohnt es sich, das aktuelle Geschehen zu ordnen und einmal zusammenzufassen.

Bitcoin, Ethereum und Co verzeichnen nach starken Verlusten wieder erste Gewinne

Vom Rekordhoch bei 65.000 US-Dollar ist der Bitcoin derzeit ein ganzes Stück entfernt. Infolge der negativen Berichte aus China entschieden erste Firmen, ihre Zelte im Land der Mitte abzubrechen. Die Folgen sind weitreichender als zunächst gehofft. In der Vergangenheit gab es bereits häufiger Berichte über Verbote oder Einschränkungen von Kryptowährungen. Doch in diesem Fall macht die chinesische Regierung ernst und verbietet Finanzdienstleistern und Händlern die Nutzung von Kryptowährungen. Die bekannten Mining-Unternehmen Huobi Mall, Hashcow und BTC.TOP gaben daraufhin bekannt, ihr Angebot in China einzustellen.

Nachdem die chinesische Regierung 2017 bereits jegliche Kryptobörsen verboten hat, verliert China nun auch mit hoher Wahrscheinlichkeit den Status als Mining-Hochburg. Viele Unternehmen dürften in naher Zukunft ins Ausland wechseln. Doch nicht nur die Nachrichten aus China sorgten für Panikverkäufe unter den Anlegern. Auch Elon Musk sorgte mit seinen Tweets für Chaos. Erst stoppte Tesla aufgrund der schlechten Klimabilanz des Bitcoins jegliche Zahlungen, dann deuteten weitere Kurznachrichten von Musk auf einen möglichen Verkauf von Teslas BTC hin. Die Kombination beider Nachrichten sorgte schließlich für die Talfahrt des Bitcoins.

In den vergangenen Tagen verzeichnete der gesamte Kryptomarkt ein kontinuierliches Minus. Noch vor 7 Tagen lag der Kurs des Bitcoins bei fast 46.000 US-Dollar. Insgesamt blicken praktisch alle größeren Kryptoprojekte auf einen niedrigen bis mittleren Verlust in den vergangenen 7 Tagen zurück. Am schwersten getroffen hat es Ripple (XRP), Polkadot (DOT), Litecoin (LTC) und EOS (EOS) mit Verlusten von rund 40 Prozent. Doch die vergangenen 24 Stunden stellte sich endlich die lang ersehnte Erholung ein. Anleger erfreuten sich über spontane Kurssprünge von 20 bis 40 Prozent. Zwar steht für den Bitcoin noch immer ein hoher Verlust zu Buche, doch nach wie vor liegt der Kurs derzeit etwa viermal höher als noch vor einem Jahr.

So ist der Stand der Dinge am Kryptomarkt

Offenbar nutzten viele Händler das derzeitige Kursniveau als Einstiegspunkt. Zudem war es erneut Tesla-Chef Elon Musk, der zu seinem Lieblingsthema Kryptowährungen Stellung bezog. In diesem Fall positiv, denn er gab an, in der „Schlacht zwischen klassischen Währungen und Kryptowährungen“ die letzteren zu unterstützen. Wie so oft stieg der Kurs des Bitcoins infolge seines Tweets um 8 Prozent. Der Trend hielt an und am Pfingstmontag stieg der BTC-Kurs um 16 Prozent. Doch die wahren Gewinner sind ganz andere Coins. Die höchsten Anstiege unter den nach Marktkapitalisierung größten Coins konnten Uniswap (UNI) und Polygon (MATIC) verbuchen.

Polygon, mit einem Kurszuwachs von über 90 Prozent in den letzten 24 Stunden, sorgt derzeit für Furore. Die einzigartige Technologie erlaubt es bereits heute, die Ethereum-Blockchain zu skalieren. Der interoperable Ansatz ermöglicht sichere Transaktionen mit sofortiger Abwicklung. In den letzten Wochen stieg der Kurs des erst im Februar 2021 in Polygon umbenannten Projekts von wenigen Cent auf über 2 US-Dollar. Wie so oft bei neuartigen Projekten schwankt der Preis derzeit heftig, langfristig dürfte Polygon allerdings ein interessantes Anlageobjekt sein.

Polygon (MATIC) im 7-Tage-Chart (Quelle)

Der zweite Gewinner des Tages ist Uniswap. Der UNI Token liegt derzeit bei etwa 25 US-Dollar und verzeichnet damit ein Plus von 55 Prozent zum Vortag. Nachdem der Token unter einem starken Verkaufsdruck in den letzten Tagen gelitten hat, stieg er in den letzten Stunden zu einem der Gewinner der aktuellen Erholungsphase auf. Der Kurs fiel auf ein Niveau, welches zuletzt am Jahresanfang erreicht wurde. Viele Anleger sehen darin offenbar einen idealen Einstiegspunkt.

Ethereum und Co im Fokus

Auch die nach Marktkapitalisierung zweißtgrößte Kryptowährung Ethereum (ETH) blickt auf einen erfolgreichen Wochenstart zurück. Ein Kurszuwachs von über 24 Prozent ließ den ETH-Preis auf 2.640 US-Dollar steigen. Nach dem es in den letzten Tagen kontinuierlich bergab gegangen war, weist der Kurs seit Montagabend nur noch positive Kursveränderungen auf. Ein ähnliches Bild lässt sich auch beim Binance Coin (BNB) erkennen. Der Utility Token der Kryptobörse Binance ist mit einem unglaublichen Kurszuwachs einer der Gewinner des Jahres. Auch in den letzten Stunden steht ein Kurszuwachs von 37 Prozent zu Buche.

Cardano (ADA), Ripple (XRP) und Dogecoin (DOGE) konnten mit Kurssteigerungen zwischen 18 und 22 Prozent ebenfalls erste Verluste der vergangenen Tage wettmachen. Solana (SOL), Bitcoin Cash (BCH) und Chainlink (LINK) präsentierten sich nach den ereignisreichen Tagen ebenfalls stark und stiegen um über 30 Prozent. Ethereum Classic (ETC), der in letzter Zeit durch schlagartige Kurssprünge auf sich aufmerksam macht, stieg sogar um 43 Prozent an. Klammert man die Stablecoin-Projekte in der Übersicht von Coinmarketcap aus, gibt es aktuell keinen Token oder Coin in den Top 100, der einen Wertverlust in den letzten 24 Stunden aufweist.

Fazit: Kryptomarkt zeigt Anzeichen einer Erholung

Für die aktuellen Verluste am Kryptomarkt gibt es gleich eine ganze Reihe von Gründen. Geplante Steuerreformen in den USA, Elon Musks Tweets, Chinas Kryptoverbot und die schlechte Klimabilanz des Bitcoins. All die Schlagzeilen sorgten für Kursverluste. Nachdem es am Wochenende nochmal ein ganzes Stück bergab gegangen war, erholte sich der gesamte Markt am Pfingstmontag.

Derzeit ist es noch zu früh, um zu sagen, ob die Korrektur vorbei ist und sich eine Erholung abzeichnet. Viele Anleger dürften die derzeit günstigen Preise von Bitcoin und Co als Einstiegspunkte nutzen. Viele Kryptowährungen verloren in den letzten Tagen teilweise um 50 Prozent und mehr an Wert, sodass sich vor allem für langfristige Investoren spannende Anlageobjekte bieten dürften.

Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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