Elon Musk sorgt mit Tweets für Chaos – Eine Einordnung der Geschehnisse

Überblick:

  • Elon Musk tweetet erneut über den Bitcoin (BTC)
  • Bitcoin-Kurs bricht in der Folge erheblich ein
  • Unklare Strategie hinter langfristiger Planung von Musk und Tesla

Erneut versetzte Tesla-Chef Elon Musk den Krypto-Markt in Aufruhr. Gleich mehrere seiner aktuellsten Kurznachrichten auf Twitter sorgten für einen signifikanten Kurseinbruch. Die teilweise sehr kryptischen Nachrichten ließen den Kurs um mehr als 20 Prozent einbrechen.

Praktisch jeder Tweet von ihm bot genug Zündstoff für Schlagzeilen. Nachdem Musk vor kurzem bekannt gegeben hat, dass Tesla fortan keine Zahlungen mehr in BTC akzeptieren wird, deuten neuste Mitteilungen darauf hin, dass Tesla all seine Bestände verkaufen könnte.

Doch offenbar sind viele Berichte rund um die Tweets des Multimilliardärs aus dem Kontext gegriffen und schlicht falsch. Grund genug, das Geschehene einmal zu sortieren und zu bewerten.

Musks Tweets lassen BTC und Co einbrechen

Dass die Tweets von Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk einen gigantischen Einfluss auf den Krypto-Markt haben, beweist nicht erst der kürzlich von Musk ausgelöste Dogecoin-Hype. Nach seinen neusten Nachrichten auf Twitter flossen in der Folge innerhalb weniger Stunden über 250 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung aus dem Markt. So sank die Gesamtmarktkapitalisierung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich auf 2,1 Billionen US-Dollar.

Erst vor wenigen Monaten ließen Meldungen rund um den milliardenschweren BTC-Kauf von Tesla den Kurs der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung explodieren. Derzeit sorgen die Nachrichten von Elon Musk eher für den gegenteiligen Effekt. Vor ein paar Tagen offenbarte der Tesla-Chef, dass der von ihm geleitete Elektroautohersteller zukünftig aufgrund der schlechten Klimabilanz des Bitcoins auf die Kryptowährung als Zahlungsmethode verzichten wird. Man prüfe zudem andere Kryptowährungen, welche sich besser für diesen Zweck eignen.

In den letzten Stunden sorgten weitere Tweets dafür, dass der Kurs weiter auf Talfahrt geht. So deutete eine Kurznachricht darauf hin, dass Tesla seine BTC-Bestände verkauft haben könnte. Auf die Nachricht des umstrittenen Analysten „CryptoWhale“, dass sich HODLer Ohrfeigen, wenn sie herausfinden, dass Tesla all seine Bestände verkauft hat, antwortete Musk mit den Worten „In der Tat“.

Wurde Musk nur falsch verstanden?

Zugegeben: Der genannte Tweet lässt nur wenig Raum für Interpretierungen, allerdings überraschte Musk nur wenige Stunden später mit einem weiteren Tweet. Dort antwortete er einem anderen User, dass Tesla keinen einzigen Bitcoin verkauft habe. Mit dem Tweet wollte er offenbar für eine Klarstellung sorgen, da sich der angesprochene User zudem über die massiven Kursverluste beklagte. Allerdings ist die Antwort des reichsten Mannes der Welt kein Beweis dafür, dass Tesla nicht doch in naher Zukunft seine BTC-Bestände ganz oder in Teilen veräußern könnte. In Anbetracht des von ihm ausgelösten Kursrutsches wäre der Zeitpunkt für einen Verkauf allerdings eher ungünstig gewählt.

Auf jeden Fall reagierte der Markt freundlich und der Kurs erholte sich spürbar infolge des Tweets. Dennoch waren die Vorfälle ein gefundenes Fressen für Bitcoin-Kritiker. So stellte beispielsweise Peter Schiff zurecht die Macht einzelner Personen auf den gesamten Markt infrage. Er sieht in Kryptowährungen und vor allem im Bitcoin keinesfalls einen „Sicheren Hafen“ und hält sie für keine gute Alternative in unsicheren Zeiten an den traditionellen Finanzmärkten.

Im Tages-Chart setzte die Leitwährung Bitcoin den zuletzt negativen Trend fort und verzeichnete einen Verlust von knapp 4 Prozent. Allein in den letzten 7 Tagen sank der Kurs von knapp 58.000 auf aktuell 43.500 US-Dollar. Auch wenn Musk mit seinen Tweets einzig und allein auf den Bitcoin abzielte, rissen die Verluste fast den gesamten Markt ins Minus.

Fazit: Musk mit erheblichem Einfluss auf Bitcoin und Co

Die einst so glorreiche Beziehung zwischen Elon Musk, Tesla und dem Bitcoin scheint in den vergangenen Tagen eine dramatische Wendung zu nehmen. Nachdem Tesla vor wenigen Monaten BTC in Milliardenhöhe kaufte, brach der Markt nach neusten Mitteilungen durch Musk massiv ein. Zuerst verzichtete Tesla zukünftig auf Zahlungen in Form der Kryptowährung, anschließend ließen negative Tweets von Elon Musk den Kurs weiter einbrechen.

Zwar versuchte Musk durch weitere Tweets die Wogen zu glätten, doch sind die zukünftigen Pläne von Tesla und Musk nur schwer vorherzusehen. Allerdings zeigt die Reaktion des Krypto-Marktes den immensen Einfluss, denn Personen wie Musk auf den Markt haben. Bereits kleinste Kritik von einflussreichen Personen können den Markt einbrechen lassen. Zwar ist diese Tatsache für einen noch so jungen Markt nicht ungewöhnlich, es zeigt allerdings auch das Risiko, welches mit Kryptowährungen rund um den Bitcoin in Verbindung steht.

Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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