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Rückblick auf vergangene Woche: Rekorde und Krieg

Letzte Woche konnte ein neuer Rekord verzeichnet werden: Die Anzahl der der Bitcoins, die von Fonds gehalten werden, hat nun ein neues Allzeithoch erreicht. Gleichzeitig war der Handel für Bitcoin geringer als erwartet, was auf den Angriff auf das AKW in der Ukraine zurückzuführen ist.

Eine fast gute Nachricht

Ein Rekordhoch in Bezug auf die Anzahl der von Fonds gehaltenen Bitcoins wurde erreicht. Analysen deuten darauf hin, dass die Bitcoin-Ansammlung im Einzelhandel wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreicht hat, da der Gesamtbestand der Anleger mit 0,1 bis 1 $BTC ein Rekordhoch von über 780.000 Bitcoins erreichte.

Zusammen mit dem Rest des Kryptomarktes erlitt Bitcoin am 4. März 2022 einen weiteren Rückgang auf einen Tiefststand von 38.590 $. Diese Verschiebung ist ein klarer Indikator dafür, dass sich der Markt von Kleinanlegern, die Bitcoin in Erwartung eines weiteren Rückgangs kaufen, hin zu mehr Handel und Investitionen durch institutionelle Anleger verlagert. Der neue Kurs von Bitcoin wird in diesem Tweet dargestellt:

Aktuelle Kursbewegungen

Digitale Währungen, insbesondere Bitcoin, erholten sich am Mittwoch weiter, nachdem sie mehrere Tage lang nach einer Korrektur der Risikoanlagen aufgrund von Berichten über den Beschuss eines ukrainischen Atomkraftwerks durch russische Truppen gefallen waren.

Die Märkte in Asien und Europa fielen am Montag, da die Anleger Gelder in weniger riskante Anlagen umschichteten. Die Stärkung des US-Dollars spiegelt die Befürchtung wider, dass der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine kaum positive Auswirkungen auf die dortige Wirtschaft haben wird. Dies ist insbesondere an Anlegern aus der USA zu sehen, welche durch den Krieg in Europa stark verunsichert sind.

USA: Inflation und Kryptowährungen

Die Haltung der US-Notenbank in Bezug auf die Normalisierung der Zinssätze wurde bestätigt, nachdem die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für Februar gezeigt hat, dass sich der Arbeitsmarkt weiter anspannt, was die Löhne nach oben treibt und die Ansicht der Fed unterstützt, dass die Inflation in diesem Jahr steigen wird. Die Ökonomen erwarten für Februar einen starken Anstieg der Beschäftigung. Nach übereinstimmenden Schätzungen wird die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze rund 400.000 betragen.

Dies hat ebenfalls Einfluss auf Kryptowährungen. Einerseits wird erwartet, dass nach neuen Investitionsmöglichkeiten, auch bei Privatpersonen, gesucht wird und andererseits wird erwartet, dass mehr finanzielle Mittel in Kryptowährungen fließen können. Iian Solot, ein Gründer des Tagus Capital Multi-Strategy Fonds sagte zur aktuellen Inflation auf dem US-Markt und der Tätigkeit der Fed folgendes:

Ich denke, ein starkes NFP würde den Ruf nach einer aggressiveren Fed wieder aufleben lassen und einen weiteren Anfall von Risikoaversion auslösen – Kryptowährungen werden davon nicht verschont bleiben, […] Es ist auch wichtig, die Form der Renditekurve der Staatsanleihen zu beobachten. Ich denke, dass eine Steigerung der Kurve, bei der die 10-jährigen Renditen schneller steigen als die 2-jährigen, die Märkte verschrecken würde.

Für diese Woche werden auch die Mitteilungen der EZB erwartet. Hier werden ebenfalls Anpassungen am Leitzins erwartet. Die Gründe hierfür sind zahlreich, wobei der Krieg in der Ukraine nochmals eine ganz neue Notwendigkeit zur Abmilderung einer wirtschaftlichen Schieflage in Europa erzeugt hat. Hierzu sagte Griffin Ardern, ein Trader der digitalen Vermögensverwaltungsgesellschaft Blofin:

Der stärkste Einfluss dürfte derzeit die hawkishe Haltung der Europäischen Zentralbank in dieser Woche sein. Nächste Woche wird die EZB ihren Zinsbeschluss bekannt geben. Wir können noch nicht sagen, welche Schritte die EZB unternehmen wird, um die Liquidität zu reduzieren, und der Kryptomarkt scheint dies nicht einzupreisen“, bemerkte Ardern und fügte hinzu, dass „jeder unerwartete Schritt der EZB einen Rückgang des Marktes auslösen könnte.

Die schlechte Nachricht

Dem gegenüber steht der fallende Kurs von Bitcoin auf dem Optionsmarkt. Der Optionsmarkt für Bitcoin war in den letzten Wochen durchweg rückläufig, wobei der Preis von Verkaufsoptionen den von Kaufoptionen überstieg.

Der Put-Call-Skew misst den Preis von Put-Optionen im Verhältnis zu Call-Optionen. Put-Call-Skew – eine Art Optionsderivat – misst den Preis von Verkaufsoptionen im Verhältnis zu Kaufoptionen. Als solche können sie als Maß für den Glauben der Anleger an die kurz- oder langfristige Rentabilität eines bestimmten Wertpapiers verwendet werden. Sind die Skews flach oder invertiert, bedeutet dies, dass die Anleger davon ausgehen, dass die Aufwärts- oder Abwärtstrends noch eine Weile anhalten werden.

Aktuell kann angenommen werden, dass die Anleger kein Vertrauen in den Kurs haben, obwohl eine Steigerung von 34,500 US-Dollar verzeichnet wurde. Nach einer Woche mit starken Schwankungen und einem leichten wöchentlichen Rückgang gab die Erholung den Anlegern Hoffnung. Das Schlimmste könnte vorbei sein, was in dieser Grafik zu sehen ist:

Bitcoin Kurs Optionsmarkt
Bitcoin-Kurs auf Optionsmarkt | Quelle: skew.com

Fonds in Zeiten während des Konflikts

Fonds kaufen die digitale Währung Bitcoin, da die wirtschaftlichen und geopolitischen Turbulenzen die Inflationserwartungen in die Höhe treiben. Hierzu sagte Charlie Morris, CIO von ByteTree Asset Management:

Die Anzahl der Bitcoins, die von US-amerikanischen und kanadischen geschlossenen Fonds sowie kanadischen und europäischen ETFs treuhänderisch verwaltet werden, hat einen Höchststand von 851.841 Bitcoins erreicht – ein Anstieg um fast 10.000 Bitcoins in vier Wochen. Es wird erwartet, dass dieser Trend weiterverfolgt wird und die Kurse von Kryptowährungen weiter genutzt werden.

Über Eva Steinmetz

Eva Steinmetz zeigt großes Interesse an den Themen Krytowährungen, Tokenisierung und Künstliche Intelligenz zur Optimierung von bereits bestehenden Systemen, wie der Immobilien- oder Finanzbranche. In diesem Zuge liegt ein Fokus auf die Veränderungen zur Regulierungen der Kryptowährungen weltweit.

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