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Mehr als 25.000 digitale Wallets gesperrt

Die Plattform Coinbase sperrt mehr als 25.000 russisches Wallet für Kryptowährungen. Der Grund hierfür sind illegale Aktivitäten der Eigentümer. Auch die zahlreichen Sanktionen der EU gegenüber Russland haben zu den Sperrungen geführt.

Nutzung von Kryptowährungen in Russland

In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen in Russland ist es eine Überlegung wert, ob sich die Einwohner des Landes infolgedessen Kryptowährungen zuwenden werden oder nicht. Am 7. März veröffentlichte Coinbase einen Blogbeitrag, in dem das Unternehmen seine Compliance-Richtlinien darlegt. Der Beitrag beschreibt insbesondere das Russland-Sanktionsprogramm des Unternehmens, das 25.000 Wallets blockiert, die mit sanktionierten russischen Personen und Privatunternehmen in Verbindung stehen. In einem Auszug wird gesagt:

Heute sperrt Coinbase mehr als 25.000 Adressen, die mit russischen Personen oder Organisationen in Verbindung stehen, von denen wir glauben, dass sie in illegale Aktivitäten verwickelt sind, von denen wir viele durch unsere eigenen proaktiven Untersuchungen identifiziert haben. Sobald wir diese Adressen identifiziert hatten, gaben wir sie an die Regierung weiter, um die Durchsetzung von Sanktionen zu unterstützen.

Das Unternehmen wies auch darauf hin, dass die Transaktionen öffentlich sind und einen umfassenden Einblick in die Transaktionsdaten bieten. Einige Blockchain-Netzwerke bieten Einblicke in Transaktionen in Echtzeit, verfolgbare Transaktionen, so dass diese jederzeit überprüft werden können. Zudem kann auf diese Art und Weise dauerhafte Aufzeichnungen verhindert werden.

Umgang mit russischen Oligarchen

Die russische Regierung und andere sanktionierte Einrichtungen sind nicht in der Lage, die Sanktionen zu überwinden, da ihnen die entsprechenden digitalen Vermögenswerte fehlen. Ähnliches haben mehrere Analysten kürzlich festgestellt. Für eine Überwindung der Sanktionen im Bereich Fiat-Währung und Krytowährungen fehlt der russischen Regierung die Mittel.

Die Experten von Finbold haben kürzlich drei Gründe hervorgehoben, warum Russland die Sanktionen nicht durch den Einsatz von Kryptowährungen umgehen kann:

  • Liquidität,
  • Anonymität und
  • die Tatsache, dass Kryptobörsen den Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche unterliegen.

Russische Reserven

Die russische Zentralbank hält über 630 Mrd. US-Dollar an Währungsreserven. Der größte Teil dieses Geldes ist an private Unternehmen, einschließlich Banken, gebunden, die nicht in der Lage sind, Kredite zu vergeben. Dies sind zwar enorme Summen, allerdings sind diese zum Teil in privaten Unternehme im In- und Ausland.

Die Nutzung von digitalen Reserven ist durch die Sanktionierung nun schwer möglich. Da die Transaktionen auf Blockchains öffentlich einsehbar sind, wird der Versuch, illegale Transaktionen zu verschleiern, viel schwieriger sein als bei anderen Techniken. Somit können Kryptowährungen nicht vom russischen Staat verwendet werden.

Über Eva Steinmetz

Eva Steinmetz zeigt großes Interesse an den Themen Krytowährungen, Tokenisierung und Künstliche Intelligenz zur Optimierung von bereits bestehenden Systemen, wie der Immobilien- oder Finanzbranche. In diesem Zuge liegt ein Fokus auf die Veränderungen zur Regulierungen der Kryptowährungen weltweit.

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