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Bitcoin Crash nach Putins Einmarsch

Die Unsicherheiten und steigenden Eskalationen rund um den Ukrainekonflikt spitzen sich zu. In der vergangenen Nacht beziehungsweise am heutigen Morgen kündigte der russische Präsident Wladimir Putin „spezielle“ Militäroperationen in der Ukraine an. Die durch den Konflikt angespannten Märkte gaben weiter deutlich nach. Darunter leiden auch die Kurse der Kryptowährungen. Nach einer kurzzeitigen Erholung fällt der Bitcoin zeitweise auf 34.475 US-Dollar. Noch vor Kurzem hatte das ukrainische Parlament einen Gesetzentwurf verabschiedet, das Kryptowährungen legalisiert und reguliert. Der Fortschritt und die Sicherheit des Landes sind jetzt jedoch akut bedroht. Russland führt erste militärische Operationen aus.

Putin greift Ukraine an – die Märkte geben nach

Nachdem der russische Präsident Wladimir Putin im nationalen Fernsehen erklärt hatte, dass seine Armee eine „spezielle Militäroperation“ in der Ukraine durchführen wird, stürzten die weltweiten Kryptowährungs- und Aktienmärkte ab. An diesem Donnerstag ordnete Putin eine besondere Militäroperation in der ukrainischen Region Donbas an. Dabei richtete er sich zuerst an die ukrainischen Soldaten:

„Ich flehe Sie an, Ihre Waffen niederzulegen und nach Hause zurückzukehren. Alle Soldaten der ukrainischen Armee, die diese Anforderung erfüllen, dürfen das Kampfgebiet verlassen und zu ihren Familien zurückkehren.“

Als die Sonne in der Ukraine aufging, feuerte die russische Armee Raketen auf das ganze Land ab, auch auf die Hauptstadt Kiew und die Stadt Charkiw. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern haben sich negativ auf die Weltmärkte ausgewirkt, da befürchtet wird, dass sich der Konflikt zwischen den beiden Ländern zu einem größeren Krieg ausweiten könnte, an dem auch andere Länder beteiligt sind.

Einzelne Kryptowährungen verloren bis zu 10 Prozent. Die gesamte Kryptomarktkapitalisierung ist um 8,25 Prozent auf 1,58 Billionen Dollar gefallen.

Ukraine legalisiert Kryptohandel

Letzte Woche legalisierte die ukrainische Regierung den Handel mit Kryptowährungen inmitten wachsender Spannungen mit Russland, dessen Truppen in Erwartung der Entscheidung von Präsident Putin an den Grenzen der Ukraine stationiert waren.

Vor kurzem twitterte der stellvertretende Ministerpräsident der Ukraine, Mykhailo Fedorov:

„Die Ukraine ist bereits unter den Top-5-Ländern bei der Nutzung von Kryptowährungen. Heute haben wir einen weiteren Schritt nach vorne gemacht: Das Parlament hat das Gesetz über virtuelle Vermögenswerte verabschiedet! Damit werden Kryptobörsen und Kryptowährungen legalisiert, und die Ukrainer können ihr Vermögen vor möglichem Missbrauch oder Betrug schützen.“

Die Bitcoin-Spenden an verschiedene Freiwillige und Hacking-Organisationen sind in den letzten ein bis zwei Jahren sprunghaft angestiegen, da die Bedrohung durch eine Invasion seit langem in der Luft liegt. Einem Bericht des Blockchain-Analyseanbieters Elliptic zufolge wurden einige dieser Spenden im Jahr 2021 als Aufrüstung für Regierungstruppen verwendet.

Ethereum Gründer verurteilt Russlands Angriff

Vitalik Buterin, der kanadisch-russische Gründer von Ethereum, der sechs Jahren im russischen Kolomna gelebt hat, twitterte, wie enttäuscht er von Putins Entscheidung ist.

Die deutsche Übersetzung lautet in etwa:

„Gebt die Möglichkeit einer friedlichen Lösung des Konflikts mit der Ukraine auf. Dies ist ein Verbrechen gegen das ukrainische und russische Volk. Ich wünsche allen Sicherheit, obwohl ich weiß, dass es keine Sicherheit geben wird. Ruhm für die Ukraine.“

Später tweetete er auf Englisch.

Russland und Kryptowährungen

Letzte Woche stellte Russland neue Regulierungen für Kryptowährungen vor. Wie russische Medien berichten, kann Bitcoin als Fremdwährung eingestuft werden. Dies bedeutet, dass lizenzierte Anbieter in der Lage sein werden, Kryptowährungstransaktionen zu akzeptieren.

Allerdings müssen Kryptowährungen für tägliche Transaktionen in Rubel umgerechnet werden. Kryptowährungstransaktionen von etwa 600.00 Rubel müssen von den Steuerbehörden genehmigt werden.

Doch rücken die durchaus positiven Neuigkeiten aus der Ukraine und Russland zum weiteren Umgang mit Kryptowährungen aufgrund der aktuellen Umstände in den Hintergrund.

Ebenso wie Vitalik Buterin nimmt der „Retail-Kryptowährungs-Trader“ Altcoin Sherpa Anteil am ukrainischen Volk und tweetet.

Fazit: Ängste erschüttern die Menschen

Und somit auch die Märkte. Doch sollten wir nun alle in Gedanken beim ukrainischen Volk sein. Kaum zu glauben, dass es im 21. Jahrhundert in Europa zu einer militärischen Auseinandersetzung kommt. Und doch ist es nun geschehen. Die Angst vor weiteren Eskalationen nimmt verständlicherweise zu. Menschen werden fliehen müssen und Schutz suchen. Da sind negative Auswirkungen im globalen Finanzmarkt eher zweitrangig.

Nichtsdestotrotz bietet der aktuelle Kursrückgang bei Bitcoin & Co. auch einen günstigen Zeitpunkt zum Einstieg oder zum Zukauf von Positionen. Wenn du diese Chance für die nutzen möchtest, erklären wir dir im Detail, wie du Kryptowährungen kaufen kannst.

Über Josef

Absoluter Blockchain Enthusiast. Überzeugt davon, dass die Blockchain DIE neue technologische Revolution begründet. Mit der richtigen Nutzung kann die Blockchain ein Demokratietreiber sein, Transparenz im Finanzwesen liefern, dem Endnutzer die Macht über seine Daten zurückgeben und z.B. Wahlen fälschungssicher online stattfinden lassen.

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