Ripple investiert 9,3 Millionen US-Dollar in MoneyGram

Überblick:

  • Ripple und MoneyGram sind seit 2019 offizielle Partner
  • Der Zahlungsdienstleister erhält regelmäßige Zahlungen von Ripple
  • Diese Zahlungen sollen unter anderem zur Nutzung von Ripple motivieren

Ripple (XRP) investierte im dritten Quartal 2020 9,3 Millionen US-Dollar in MoneyGram. Bereits seit Juni 2019 ist Ripple offizieller Partner des Zahlungsdienstleisters. MoneyGram kategorisiert diese Zahlung als eine Art Marktentwicklungsgebühr ein, welche regelmäßig von Ripple beglichen wird. Gleichzeitig macht Ripple mit der Zahlung klar, dass die Partnerschaft das Ziel verfolgt, den Einsatz von XRP in dem Zahlungsnetzwerk zu forcieren. Der Zahlungsdienstleister blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück und gehört zu den am schnellsten wachsenden Anbietern in diesem Sektor.

Ripple mit Millionenzahlung an MoneyGram

Während der Kurs von Ripple zuletzt dem Trend der meisten Altcoins folgte und unter der Bitcoin-Dominanz leichte Verluste verzeichnete, scheint die Zusammenarbeit mit den großen Partnern zu florieren. MoneyGram, einer der bekanntesten Partner von Ripple, veröffentlichte kürzlich den aktuellen Quartalsbericht. Diesem ist zu entnehmen, dass erneut eine vereinbarte Zahlung von Ripple auf das Konto des Dienstleisters einging. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen wurde eine regelmäßige Zahlung vereinbart, welche MoneyGram als Marktentwicklungsgebühr bezeichnet. Alex Holmes, CEO von MoneyGram, bezeichnete vor allem das dritte Quartal 2020 als unglaublich erfolgreich.

Dem Quartalsbericht ist zu entnehmen, dass allen voran der Direct-to-Consumer-Kanal besonders rentabel ist. Dieser verzeichnet einen Zuwachs von 111 Prozent im Transaktionsvolumen und einen Gewinnanstieg von 114 Prozent. Unterm Strich verzeichnet MoneyGram einen Gesamtgewinn von 323,2 Millionen US-Dollar. Betriebskosten ließen sich im Gegenzug gar um 56 Prozent senken. Ein Blick auf die grenzüberschreitenden Transaktionen verdeutlicht, dass MoneyGram vor allem für den weltweiten Zahlungsverkehr genutzt wird. In diesem Sektor verzeichnet der Zahlungsdienstleister ein Wachstum von 176 Prozent. Dieser Umstand dürfte ganz im Sinne von Ripple sein, denn das Projekt hat seit jeher seinen Fokus auf grenzüberschreitende Zahlungen gelegt.

Ripple will MoneyGram zur Nutzung der eigenen Produkte motivieren

Wie bereits in der Vergangenheit aus den Berichten zu entnehmen war, zahlt Ripple in regelmäßigen Abständen eine variable Summe an seinen Partner. Im zweiten Quartal 2020 waren es beispielsweise 15,1 Millionen US-Dollar, im Jahr 2019 waren es insgesamt 11,3 Millionen US-Dollar. Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, sieht diese Zahlungen als eine optimale Möglichkeit, um wechselseitig von den Erfahrungen zu profitieren. Gleichzeitig soll die finanzielle Unterstützung MoneyGram motivieren, die nach Marktkapitalisierung viertgrößte Kryptowährung zu nutzen. Aufgrund der konzeptionellen Ähnlichkeit ergibt diese Sichtweise durchaus Sinn. Ripple leistet jede dieser Zahlungen in XRP und MoneyGram wandelt die Token direkt nach Erhalt um.

MoneyGram weist jeden Geldeingang von Ripple gesondert aus. Demnach blieben von den nun überwiesenen 9,3 Millionen US-Dollar abzüglich Transaktions- und Handelskosten letztlich 8,9 Millionen übrig. Bereits heute profitieren beide Unternehmen wechselseitig voneinander. Zuletzt stellte MoneyGram Liquidität für das On-Demand-Liquidity-Netzwerk von Ripple bereit. XRP könnte zukünftig den Zahlungsverkehr von MoneyGram revolutionieren. Als übergreifendes Blockchain-Netzwerk könnte Ripple Kosten für Währungswechsel senken und die Performance des Transaktionsprozesses erhöhen. Welche konkreten Projekte die beiden Unternehmen derzeit verfolgen ist jedoch nicht bekannt.

Ripple überzeugt durch starke Partnerschaften

Ripple konnte in der Vergangenheit immer wieder starke Partnerschaften aus dem Finanzbereich verzeichnen. Dies hat dem Projekt den Beinamen „Blockchain der Banken“ verpasst. Berichten zufolge konnte Ripple bereits mehr als 200 Banken, Finanzdienstleister und Kreditinstitute von seinen Produkten überzeugen. Zuletzt bestätigte auch die Boston Consulting Group (BCG) ganz offiziell, dass Ripples Zahlungsnetzwerk bei grenzüberschreitenden Zahlungen den bestehenden Lösungen von Banken klar überlegen ist. Zu den bekanntesten Partnern gehören Western Union, SBI Holdings, Santander Bank, BBVA Banco, Barclays, Unicredit und UBS. Aber auch in der Blockchain-Welt kursieren immer wieder Gerüchte, in denen Ripple Partnerschaften mit anderen Kryptoprojekten eingehen könnte. Zuletzt wurde über eine Partnerschaft zwischen Ripple und VeChain spekuliert, welche sich jedoch bislang noch nicht bestätigen ließ.

Zusammenfassung: Ripple unterstützt MoneyGram mit Millionenzahlung

Im vergangenen Jahr gab Ripple seine Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister MoneyGram bekannt. Das Unternehmen aus Dallas, Texas ist auf länderübergreifende Zahlungen fokussiert. Damit verfolgt der Zahlungsdienstleister einen ähnlichen Ansatz wie die von Brad Garlinghouse geführte Kryptowährung. Teil dieser Partnerschaft ist eine regelmäßige Zahlung von Ripple an MoneyGram.

Zwar sind nicht alle Facetten dieser Partnerschaften bekannt, jedoch dient diese Zahlung einerseits als finanzielle Gegenleistung für die Liquidität, welche MoneyGram in Ripples ODL-Netzwerk pumpt und andererseits als eine Art Motivation für die Nutzung Ripples. Aufgrund der ähnlichen konzeptionellen Ausrichtung beider Projekte könnte die Nutzung von XRP die Kosten für Transaktionen erheblich senken und die Abwicklung einer Zahlung vereinfachen.

Jens Kerkmann
Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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