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Kryptowährungen zur Unterstützung der Ukraine

Der Angriff der Ukraine durch Russland geht weiter. Nach der Bombardierung einiger militärischer Stützpunkte rücken die russischen Truppen am Boden weiter vor. Zwischenzeitlich scheinen die ersten Soldaten in Kiew angekommen zu sein. In unserem gestrigen Artikel haben wir gezeigt, wie der Ethereum Gründer Vitalik Buterik den Angriff verurteilt. Wie heute bekannt wurde spendet die Kryptobörse FTX jedem ukrainischen Nutzer 25 US-Dollar. Außerdem scheint es zu einer Bitcoin Spende im Wert von 3 Millionen US-Dollar gekommen zu sein. Schon seit geraumer Zeit fließen Spenden durch Kryptowährungen in die Ukraine. Auch um gegen die russische Besatzung vorzugehen.

FTX Spenden an ukrainische Nutzer

Eine der weltweit beliebtesten Kryptowährungsbörsen, FTX, verschenkt 25 US-Dollar an jeden ukrainischen Kontoinhaber, der auf der Plattform registriert ist. Dies wurde vom CEO des Unternehmens, Sam Bankman-Fried (auch bekannt als SBF), über dessen persönlichen Twitter-Konto bestätigt.

Dieser Schritt ist das jüngste Beispiel für die Unterstützung der globalen Krypto-Community für den Kampf des Landes gegen die fortschreitende russische Invasion. Bislang hat die Krypto-Community über 4 Millionen Dollar in Bitcoin für die ukrainischen Bemühungen gesammelt. Die Unterstützung trifft aus allen Ecken der Welt ein. Mehr als 3 Millionen Dollar davon wurden von einem einzigen Spender zugesagt.

Bitcoin im Wert von 3 Millionen US-Dollar gespendet

In den letzten 24 Stunden wurden der NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) Come Back Alive Bitcoin im Wert von 400.000 US-Dollar zugespielt. Die Organisation liefert militärische Ausrüstung, medizinische Versorgung und Ausbildungsdienste für die lokale Armee. Darüber hinaus spendete ein bisher Unbekannter am heutigen Freitag, 25. Februar 2022, 80 BTC im Wert von rund 3 Millionen US-Dollar an eine Wohltätigkeitsorganisation, die die ukrainische Armee unterstützt.

Bereits im vergangenen Jahr haben Freiwilligenverbände Bitcoin im Wert von über 570.000 US-Dollar erhalten.

Ebenso von Spenden profitieren, konnte die ukrainische Cyber Alliance. Die Gruppe führt vor allem Cyberoperationen gegen russische Hacker und die Verbreitung von Propaganda durch. Die Spenden beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 100.000 US-Dollar.

Kryptowährungen inmitten geopolitischer Turbulenzen

In der Zwischenzeit drohen Russland zahllose Konsequenzen für sein Handeln, darunter die Möglichkeit, aus dem SWIFT-Zahlungsnetzwerk ausgeschlossen zu werden, das mehr als 11.000 Finanzinstitute in aller Welt verbindet.

Dies würde die Möglichkeit einschränken, Gelder aus dem Ausland an russische Banken zu überweisen, und der Wirtschaft des Landes einen schweren Schlag versetzen. Deutschland zögert derweil noch dessen durchsetzen, nachdem anhaltende Rohstofflieferungen, zum Beispiel über Nord-Stream-1 per SWIFT bezahlt werden.

Sollte diese spezielle Sanktion jedoch ernsthaft ausgeführt werden, glauben einige, dass russische Milliardäre und Oligarchen einfach auf Bitcoin umsteigen könnten, um dem Schlag zu entgehen.

Der Ukraine Konflikt und das Bitcoin-Mining

Laut einem Bericht des Beratungsunternehmens Techcet liefert die Ukraine etwa 90 % des Neons in Halbleiterqualität an die Vereinigten Staaten. Dabei handelt es sich um ein Gas, das in den Lasern für die Chipherstellung verwendet wird. Auf Russland entfallen 35 % der Palladiumlieferungen, ein seltenes Metall, das bei der Herstellung einiger Arten von Halbleitern verwendet wird.

Neben den Auswirkungen für die Automobilindustrie hätten Lieferengpässe auch negative Folgen für das Bitcoin-Mining, das ebenso auf die Halbleiter angewiesen ist. Wie schnell die herstellenden Unternehmen ihre Lieferanten diversifizieren können, um dem Mangel entgegenzuwirken, ist an dieser Stelle kaum absehbar.

Fazit: Eine diplomatisch saubere Unterstützung

Die eingeschränkte Rückverfolgbarkeit der Bitcoin-Transaktionen kann im Falle des aktuellen Konflikts in der Ukraine, so und so gesehen werden. Auf der einen Seite besteht die Möglichkeit – sozusagen diplomatisch sauber und ohne Rückschluss auf einen bestimmten Staat – Organisationen in der Ukraine durch Bitcoin-Spenden zu unterstützen. So kann die Demokratiebewegung der Ukraine dem Angriff des autoritären Aggressors standhalten. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass russische Oligarchen ihr Geld per Bitcoin aus dem Land schaffen, um es zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das System zurückfließen zu lassen. Dadurch besteht ebenso die Möglichkeit die gezielt auf Banken fixierten Sanktionen des Westens (SWIFT) zu umgehen.

Wenn du selbst Bitcoin besitzen möchtest oder sogar ukrainische Organisationen unterstützen möchtest, erklären wir dir im Detail, wie du Kryptowährungen kaufen kannst.

Über Josef

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