IOTA: Coordicide Whitepaper, GoShimmer & Jinn Update, Streit zwischen IOTA Gründern


Überblick:

  • IOTA mit einem super Start ins neue Jahr
  • Viele technische Weiterentwicklungen der IOTA Technologie
  • Streit zwischen IOTA Mitbegründern hält den Kurs nicht zurück

Die Krypto-Märkte bekommen weiter Auftrieb und auch bei IOTA gibt es laufend neue und überwiegend positive Nachrichten.

Seit vorgestern konnte der Kurs, der schon im Januar stark gestiegen war, weitere 10% zulegen.

IOTA marschiert vorwärts

Zuletzt gab es im Januar die Bekanntmachung einer Partnerschaft mit der in Deutschland ansässigen Software AG, die künftig die IOTA Technologie in ihre Prozesse implementieren möchte. IOTA bietet ein Bezahlsystem, das sich insbesondere auf das Internet of Things (IoT) konzentriert. Jetzt gibt es die nächste Reihe von positiven IOTA Nachrichten, auf die wir in diesem Artikel einen Blick werfen.

Update des Coordicide Whitepaper

coordicideiota

Ende Januar veröffentlichte das IOTA Team eine überarbeitete Version des Coordicide Whitepapers. Während die Hauptbestandteile identisch geblieben sind, umfasst die neueste Fassung des Whitepapers Fortschritte in einzelnen Teilbereichen, insbesondere die Passagen zu GoShimmer, dem MANA Reputationssystem und den FPC (Fast Probabilistic Consensus-Mechanismus).

Das MANA System soll den IOTA Tangle vor Spam-Attacken schützen. Durch dieses System sammeln Nodes MANA Punkte. Eine hohe Anzahl von MANA drückt die Vertrauenswürdigkeit eines Nodes aus. Da diese Punkte jedoch wieder verfallen, ist eine stetige Teilnahme im Netzwerk nötig. Der FPC-Mechanismus ist die Basis des neuartigen Konsensus-Mechanismus und nutzt unter anderem die byzantinische Fehlertoleranz.

GoShimmer

IOTA steht auch kurz vor dem Release von GoShimmer, einem Prototypen einer Software, die es Nodes ermöglichen wird, einen Konsens ohne einen Koordinator des Netzwerks zu erreichen. Dies soll eine erhöhte Dezentralisierung von IOTA Netzwerken ermöglichen. Nodes die mit GoShimmer arbeiten, enthalten verschiedene Module.

Zum einen ein Autopeering-Modul, durch welches sich jeder Node mit vier benachbarten Nodes verbindet, die wiederum Verbindungen zu weiteren vier Nachbarn erlaubt, zum anderen individuelle Node-Identities. Künftig wird dadurch jeder Node ein Schlüsselpaar bestehend aus Private und Public Key generieren, um sich dadurch im Autopeering zu verifizieren.

Tata Elxsi nutzt IOTA anstatt Ethereum

tataelxsi

Der in Bangalore ansässige Tochterkonzern der Tata Group – Tata Elxsi – plant die Vorlage eines technischen Papiers zu einer auf IOTA basierenden Lösung für eine skalierbare Kommunikation zwischen Fahrzeugen. Durch die andauernden Probleme hinsichtlich der Skalierungsmöglichkeiten der Ethereum Blockchain fiel die Wahl nun auf IOTA.

Aktuell nutzt Tata Elxsi in ihrer technischen Infrastruktur das Vehicular Adhoc Network (VANET), welches jedoch Risiken birgt. Angreifer sind in der Lage, die Signale des Systems relativ einfach zu kompromittieren.

Solche Cyber-Angriffe können in verschiedenen Formen eingesetzt werden um eine Reihe von Cyber-Angriffen durchzuführen, einschließlich des Man-in-the-Middle-Angriffs, des DOS-Angriffs und des Sybil-Angriffs. Tata Elxsi will solche Risiken durch die Implementierung der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) mindern, um Signale der Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation in einem unveränderlichen, verteilten Ledger permanent aufzuzeichnen.

Für IOTA ist dies eine besonders positive Nachricht, um sich weiteren potentiellen Partnern in dieser und verwandten Branchen zu präsentieren.

Das Jinn Update und der Streit zwischen zwei IOTA Gründern

mathrobot

Doch es gibt nicht nur positive Nachrichten. Der schon letztes Jahr entstandene Streit zwischen zwei IOTA Co-Foundern geht in die nächste Phase.

Mitte letzter Woche gab der IOTA-Mitbegründer David Sønstebø per Discord bekannt, dass am heutigen Montag alle Fragen zum Geheimprojekt JINN beantwortet werden sollen. JINN ist ein Mikroprozessor, der auf trinären Berechnungen basiert. Der Macher hinter diesem Projekt ist Sergey Ivancheglo, ein ehemaliger Mitbegründer von IOTA, auch bekannt unter dem Pseudonym Come-from-Beyond (CfB).

Streitigkeiten zwischen den IOTA-Mitbegründern und Ivancheglo gab es bereits in der Vergangenheit. Im vergangenen Jahr äußerte Ivancheglo sein Misstrauen gegenüber einem anderen IOTA-Mitbegründer, Dominik Schiener, und forderte seinen Austritt aus der IOTA-Stiftung.

Der Streit gipfelte darin, dass Ivancheglo seinen eigenen Rücktritt aus der Stiftung ankündigte. Als Grund dafür erwähnte Ivancheglo mögliche Interessenkonflikte mit seinem derzeitigen Unternehmen. Sønstebø galt damals als einer der Befürworter von Ivancheglo und fungierte als Vermittler.

Wie gestern über Twitter bekannt wurde, droht Ivancheglo im neuen Streitfall mit einer Klage gegen seinen ehemaligen Freund David Sønstebø. Es scheint um Veruntreuung zu gehen. Im Rahmen dessen fordert Ivancheglo 25.000.000 MIOTA. Die haben derzeit einen Wert von rund 8 Millionen US-Dollar.

Fazit: IOTA mit super Start in das Jahr 2020 

Das Jahr 2020 hätte für IOTA nicht viel besser starten können. Zwar ist der Streit zwischen den Mitbegründern eher unschön, konnte aber nicht dafür sorgen den Fortschritt des Projekts oder die positive Kursentwicklung aufzuhalten. Ich bin der Ansicht, dass dieses Jahr das bis dato wichtigste Jahr für das IOTA Projekt wird und wir können gespannt sein, welche Nachrichten und technischen Fortschritte sich noch ergeben werden.



Über den Autor

Online Marketer (SEO) // Cryptocurrency & Blockchain Enthusiast seit Anfang 2017 // Founder Cryptonator1337 // Co-Founder Shitcoingraveyard.com

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