Bitcoin Preis sinkt auf Dreimonatstief bei rund 43.000 US-Dollar

Überblick:

  • Der Bitcoin Preis erreicht ein Dreimonatstief bei rund 43.000 US-Dollar
  • Schuld dürften die jüngsten Äußerungen von Elon Musk über den Bitcoin Energieverbrauch sein
  • In einem Tweet stellte der Tesla-Chef klar, dass Tesla bisher keinen Bitcoin verkauft hat

Der Bitcoin Preis fällt so tief wie lange nicht. Mit rund 43.000 US-Dollar erreicht der beliebte Ur-Coin sein Dreimonatstief. Der Grund für den jüngsten Sinkflug dürften die Äußerungen von Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter gewesen sein. Mit seinen Tweets zu der schlechten Energiebilanz des Coins, sorge Musk für Chaos auf dem Krypto-Markt. Demnach wird der E-Autobauer vorerst keine Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren, bis das Schürfen der Coins vollständig durch erneuerbare Energien abgedeckt werden kann.

Die Krypto-Gemeinde reagierte erzürnt auf die jüngsten Aussagen, die den aktuellen Kurseinbruch verursacht haben dürften. Einige Twitter-User bezeichneten die Tweets von Musk als „Shitchat“. Musk reagierte zwischenzeitlich auf die Welle der Empörung und gab bekannt, dass Tesla keinen seiner Bitcoin verkauft hat und weiter an das Kryptoprojekt glaubt. Der Kurs konnte sich seitdem etwas beruhigen und stieg um 2.000 auf 45.000 US-Dollar.

Bitcoin Preis erholt sich leicht – Gesamtmarkt angeschlagen

Wie Daten von CoinMarketCap zeigen, konnte sich der Bitcoin Preis nach der Klarstellung von Musk etwas erholen. Doch auch ohne die Äußerungen des Tesla-CEOs befand sich der Kurs in einer leichten Korrektur. Die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung erhöhte sich allerdings mit jedem Tweet.

Bitcoin nach kurzer Erholung bei rund 45 Tausend US-Dollar
Bitcoin nach kurzer Erholung bei rund 45 Tausend US-Dollar – Quelle CoinMarketCap

Doch nicht nur Bitcoin ist betroffen von dem aktuellen Kursrutsch. Der Gesamtmarkt scheint angeschlagen, haben so gut wie alle Top-Kryptowährungen Kurseinbrüche von bis zu zehn Prozent einbüßen müssen. Nach ein paar starken Monaten mit kratzen an der magischen 4.000 US-Dollar Marke, musste auch Ethereum Rückschläge verkraften. Der Kurs rutschte von knapp 4.000 auf derzeit 3.500 US-Dollar, wie die Daten von CoinMarketCap und CoinGecko zeigen.

Ethereum Kurs legt ebenfalls den Rückwärtsgang ein
Ethereum Kurs legt ebenfalls den Rückwärtsgang ein – Quelle CoinMarketCap

Begann das Jahr 2021 für viele Anleger als absolutes Kryptojahr, dürfte nun ein wenig Ernüchterung einkehren. Ob der aktuelle Abwärtstrend durchbrochen werden kann, wird sich zeigen. Für viele Bitcoin-Enthusiasten sollte der Mai dem Ur-Coin ein neues Allzeit-Rekordhoch bescheren, jährt sich in diesem Monat das Bitcoin Halving-Event. Statistisch betrachtet erreicht Bitcoin immer ein Jahr vor und nach dem Event einen neuen Höchststand.

Fazit: für Bitcoin- und Krypto-Gegner sind die aktuellen Entwicklungen ein gefundenes Fressen

Es gibt sie, die Menschen, die nichts für Kryptowährungen übrig haben. Prominente Beispiele wären Investoren wie Charlie Munger, der erst neulich seine Abneigung gegenüber Bitcoin und Krypto allgemein im Rahmen der Jahreshauptversammlung von Berkshire Hathaway zum Ausdruck brachte. Die jüngsten Ereignisse ließen aber auch berechtigte Kritik über den Einfluss von Persönlichkeiten auf den sehr volatilen Krypto-Markt zu. Ökonom Peter Schiff stellte die Beeinflussbarkeit des Marktes durch einzelne Personen infrage und sieht, im Vergleich zu den traditionellen Finanzmärkten, Kryptowährungen nicht als sichere Anlage für jetzt und in der Zukunft.

Die starke Resonanz auf die Schwergewichte in den sozialen Medien ist von Beginn an eine der Kinderkrankheiten der Krypto-Welt. Eine Krankheit mit schwerwiegenden Folgen gerade für kleinere Anleger, die einen Kursrückgang von über zehn Prozent schnell aus dem Spiel schmeißen kann. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Krypto-Szene in dieser Hinsicht erwachsener wird und eine Immunität entwickelt.

Denn die Aussichten für den Krypto-Markt sind doch sehr rosig. Zum Beispiel können ab Juli deutsche Spezialfonds bis zu 20 Prozent ihrer Vermögenswerte in Kryptowährungen investieren, was ihnen vorher gesetzlich nicht erlaubt war. Somit könnten laut Experten rund 350 Milliarden US-Dollar Kapital in den Markt fließen. Die Kurse dürften sich dank solcher Nachrichten weiter erholen und aufbauen. Wer schon etwas länger im Krypto-Space unterwegs ist, weiß sowieso das Hodl eine gute Strategie ist!

Über Sven Hennig

Sven beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit Kryptowährungen als Alternative zu klassischen Anlage-Optionen. Mit der Zeit kamen erste Versuche im Trading hinzu, die mal mehr und mal weniger erfolgreich verliefen. Die Leidenschaft für das Schreiben verbindet er mit seinem Interesse für Bitcoin und Co. und schreibt für euch bei Coin-Ratgeber.de zu allen Dingen Krypto.

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