Cardano im Google Play Store – der Boost für die Adaption?

Überblick:

  • Cardano veröffentlicht eine neue App im Google Play Store
  • Catalyst dient als Werkzeug für demokratische Abstimmungen
  • Zum Start stehen drei Projekte zur Abstimmung bereit

Noch haben nicht sehr viele Apps aus dem Umfeld von Kryptowährungen die Stores von Android und iOS erobert. Geht es nach Cardano (ADA) soll sich das bald ändern. Die Entwickler hinter dem Projekt wollen mit Catalyst eine innovative App zur Abstimmung über die zukünftige Ausrichtung von Cardano an den Start bringen. Die Nutzer der App sollen über Initiativen zum einen die Massenadaption vorantreiben und zum anderen auch wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Roadmap nehmen. Laut Charles Hoskinson, Gründer und Leiter von Cardano, stellt Catalyst einen wichtigen Baustein in der strategischen Planung des Projekts dar.

Cardano veröffentlicht eigene App im Play Store

Catalyst ist ein wichtiger Bestandteil der letzten großen Phase von Cardano. Voltaire – so die Bezeichnung der fünften und damit letzten Phase – ist der finale Schritt, bevor Cardano in ein selbsttragendes und eigenständiges System übergeht. Input Output Hongkong (IOHK), das hauptverantwortliche Entwicklerunternehmen hinter dem Projekt, ist die treibende Kraft während des phasenbasierten Übergangsprozesses. Mit Catalyst entwickelte das Unternehmen nun eine für Cardano sehr wichtige Funktionalität, die vor allem für die Community von hoher Bedeutung sein wird. Die App wird zunächst in dem Google Play Store auf Android Smartphones erhältlich sein. Zunächst als Beta steht die App allen Nutzern kostenlos zur Verfügung.

Im Kern bietet die App Abstimmungsfunktionen und ein Treasury-System. Diese Funktionen kann jeder Besitzer von ADA Token ab sofort nutzen. Charles Hoskinson bezeichnete Catalyst als einen wichtigen Meilenstein zur völligen Dezentralisierung. Die Community entscheidet fortan über die zukünftige Ausrichtung des gesamten Projekts und des Cardano-Ökosystems. Die Stimmrechte sind eng an die jeweils gehaltenen ADA Token gebunden. Das bedeutet, dass vermögende Nutzer mehr Stimmrechte haben als Nutzer mit weniger Token. In der App erhalten die Nutzer eine Übersicht über alle derzeit laufenden und abstimmungsbedürftigen Projekte. In gewisser Weise dient die App den Projekten als eine Art Bewerbungsplattform und die Nutzer könne bestimmen, welche Projekte finanziell unterstützt werden sollen. Zum Start der App befinden sich 3 Projekte in der App.

Catalyst als Abstimmungswerkzeug im Cardano-Ökosystem

Die zum Start verfügbaren Projekte stehen in direkter Konkurrenz um die 250.000 US-Dollar (2 Millionen ADA), die als finanzielle Unterstützung zur Verfügung stehen. Per Stimmabgabe erfolgt eine Bewertung der einzelnen Projekte. Das erste Projekt mit dem Namen „Free Commerce“ ist eine Art Kleinanzeigenplattform, welche an den bekannten Ableger von Ebay erinnert. Das Projektteam verfolg eine Integration in Shopify und will insgesamt 724.437 ADA einsammeln. Die Plattform wäre dann eine ersten dieser Art, die völlig kostenlos auf der Blockchain-Technologie basieren.

Das zweite Projekt verfolgt einen akademischen Ansatz. Die „Lovelace Academy Marlow Plutus“ benannte Bildungsreihe soll über die Grundlagen Cardanos und über die Entwicklung und Verwendung von Smart Contracts aufklären. Über sechs Monate hinweg soll täglich eine Episode mit rund 10 Minuten Dauer auf YouTube ausgestrahlt werden. Laut der verantwortlichen Personen hinter diesem Projekt ist die Bildung und das Wissen der Nutzer von entscheidender Bedeutung, damit Cardano nachhaltig Anklang finden kann. Insbesondere im Falle von Neuerungen will das Team mit entsprechenden Videos für einen schnellen Informationsaustausch sorgen.

Das dritte zum Start verfügbare Projekt ist der „Cardano Hub“. Dies ist ein physischer Raum, welcher Anlegern, Entwicklern und Nutzern als Austauschort dienen soll. In dem „Cardano Hub“ sollen regelmäßige Treffen, Schulungen und Meetings abgehalten werden. Zusätzlich dient es als Co-Working-Space für Entwickler. An diesem Ort sollen aber auch Unterstützer von anderen Projekten einen Platz haben. Ziel ist der Aufbau einer starken Community und fruchtbaren Partnerschaften. Als erster „Cardano Hub“ wurde die ukrainische Großstadt Kiew auserkoren. Für den Start und das erste Jahr benötigen die Projektbetreiber 888.888 ADA.

Das steckt hinter Cardano und Catalyst

Um zu verstehen, warum Catalyst so wichtig für Cardano ist, lohnt es sich einen Blick auf die Idee hinter ADA zu werfen. Grundsätzlich soll Cardano ein Problemlöser sein. Bestehende Probleme von anderen Blockchain-Projekten sollen durch wissenschaftlich fundierte Beweise ausgemerzt werden. So erhält eine Anpassung erst dann Einzug in die Protokolle von ADA, sofern sich ihr langfristiger Nutzen eindeutig belegen lässt.

Derzeit befindet sich Cardano noch unter der Obhut der Entwickler von Input Output Hongkong. Unter der Leitung von Charles Hoskinson, Gründer und Leiter von Cardano, soll sich das Projekt in mehreren Phasen bis zur finalen Ausbaustufe fortbewegen. Sobald die letzte Phase abgeschlossen ist, steht Cardano auf eigenen Beinen und wird federführend von der Community vorangetrieben. Catalyst dient in diesem Zusammenhang als Abstimmungswerkzeug, mit dem die Community demokratisch über die zukünftige Ausrichtung abstimmen kann.

Mit der App könnte IOHK genau den richtigen Weg eingeschlagen haben, um die Adaption von Cardano zu fördern. Eine App ist garantiert massentauglich und ein moderner Kompromiss der den Ansprüchen von Cardano gerecht wird. Sofern sich Apple zukünftig offener gegenüber Apps aus dem Umfeld von Kryptowährungen zeigt, könnte die App auch flächendeckend auf alle großen mobilen Betriebssysteme ausgerollt werden.

Zusammenfassung: Catalyst als letzter Baustein in der finalen Phase

Cardano steht kurz vor dem Übergang in die endgültige Ausbaustufe und dem damit verbundenen Übergang an die Community. Da diese zukünftig für die Ausrichtung des Projekts verantwortlich ist, schufen die Entwickler hinter Cardano mit Catalyst ein innovatives Abstimmungswerkzeug. Dieses wird in Form einer App im Google Play Store veröffentlicht. Damit gehört Catalyst zu einer der ersten mobilen Anwendungen, die in einem der großen App Stores veröffentlicht wird.

Die App soll eine demokratische Abstimmung über verschiedene Projekte ermöglichen. Wie bei vielen anderen Projekten auch erhalten die vermögendsten Nutzer mehr Abstimmungsrechte als Nutzer mit weniger Token. Zum Start stehen drei Projekte in der App zur Abstimmung bereit.

Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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