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Bitcoin Dip bei 53.000 US-Dollar: Neuer Tiefstand bevor es bullisch wird?

Überblick:

  • Bitcoin fällt über Nacht auf 53.000 US-Dollar
  • 24-Stunden-Liquidationen bei fast 2 Milliarden US-Dollar
  • Markt weiter bullisch, aber mit weniger Tempo sagen Analysten von Glassnode voraus

Der Dienstag startete für Bitcoin-Anleger eher unerfreulich. Die Kryptowährung erreichte bei 53 Tausend US-Dollar sein Wochentief und erholte sich daraufhin nur schleppend. Einige Trader und Analysten sind sich sicher, dass der Abwärtstrend noch nicht durchbrochen ist und der BTC-Kurs weiter fallen könnte. Im Anschluss soll es aber wieder bullisch weitergehen, wie der niederländische Trader Crypto Ed auf Twitter schrieb:

Dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, dürfte den meisten Tradern klar sein. Ebenso, dass es auf dem Weg zu einem neuen Allzeithoch auch Korrekturen geben wird. Trotzdem schienen viele von ihnen nicht auf den jüngsten Bitcoin Dip vorbereitet gewesen zu sein. Gezeigt haben das die Daten der liquidierten Long-Positionen auf den Kryptobörsen. Demnach sind Positionen in Höhe von fast 1,4 Milliarden US-Dollar gekappt worden, bei einem Gesamtvolumen von insgesamt 1,7 Milliarsen US-Dollar.

Experten uneinig: Kommt der große Bitcoin Dip?

Die Stimmung gegenüber dem aktuellen Bitcoin-Bullenmarkt ist, je nachdem welchen Analysten man fragt, mal Positiv und mal Negativ. Die Schweizer On-Chain-Analysefirma Glassnode kommt in ihrem neuesten Analysebericht zu dem Ergebnis, dass der Bullenmarkt nicht bricht, allerdings eine wesentlich langsamere Entwicklung an den Tag legen wird.

Verantwortlich für diese Verlangsamung des Aufwärtstrends ist laut dem Bericht, der unter dem Titel “Week on Chain” am 22. März veröffentlicht wurde, die langsame Entwicklung der Bitcoin Whales im Vergleich zu den kleinen Anlegern. Gerade die Anzahl an Wallets, die einen oder weniger BTC halten, ist seit März 2018 kontinuierlich gestiegen.

“Seit März 2018 haben Bitcoin-Adressen, die 1 BTC oder weniger halten, ihren Anteil am BTC-Angebot weiter angehäuft. Vor drei Jahren hielten die „Sat Stacker“ 3,97 % des Angebots und haben seitdem weitere 1,23 % angehäuft. Dies bringt ihren aktuellen Eigentumsanteil auf 5,20% aller abgebauten BTC”, so der Bericht weiter.

Ein Anstieg an Kleinanlegern über einen so langen Zeitraum, der seine Höhen und Tiefen hatte, zeigt das Vertrauen, was die Anleger in Bitcoin haben. Sie bleiben dem HODL treu, ganz egal wie volatil der Markt sich auch zeigt.

Die Zahl der Kleinanleger im Bitcoin Markt steigt seit 2018 kontinuierlich
Die Zahl der Kleinanleger im Bitcoin Markt steigt seit 2018 kontinuierlich – Quelle Glassnode

Zahl der Bitcoin Whales steigt nur langsam an

Unter Bitcoin Whales versteht man Anleger, die in ihrer Wallet mehr als 100 Bitcoin halten. Laut den Daten von Glassnode steigt die Zahl der großen Wallets relativ langsam verglichen mit dem Wachstum der Kleinanleger. In den letzten 12 Monaten konnten die Bitcoin Whales gerade ein mal 0,87 % Zuwachs am eigenen Anteil am gesamten Bitcoin-Markt verbuchen.

Für die On-Chain-Analysefirma aus der Schweiz ein klares Anzeichen dafür, dass eine Umschichtung von Groß- zu Kleinanleger stattfindet.

Fazit: Nach dem Bitcoin Dip kommen wieder bullische Zeiten

Der Markt befindet sich in einer kurzen Verschnaufpause, könnte aber schon bald wieder Fahrt aufnehmen. Der aktuelle Dip dürfte viele Anleger dazu anregen, Bitcoin kaufen zu wollen. Auf Twitter schrieb Ki Young Ju, CEO des On-Chain-Analyse-Anbieters CryptoQuant, dass der Bullenmarkt noch lange nicht vorüber ist und die Bereitschaft, den Dip zu kaufen da ist:

Für Bitcoin gilt es die Grenze von 50 bis 53 Tausend US-Dollar zu halten, um nicht in eine Abwärtsspirale zu rutschen. Ausschlaggebend wird weiterhin die Unterstützung von Institutionen sein. Weitere Investitionen von Unternehmen wie MicoStrategy oder Tesla dürften dem Kurs einen Schubser in die richtige Richtung geben. Die kürzlichen Nachrichten um einen weiteren Ausbau im Bereich Bitcoin bei VISA und Morgan Stanley senden auf jeden Fall positive Signale aus der Richtung der Institutionen.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Effekt, den das Bitcoin-Halving auf den Kursverlauf der Kryptowährung hat. Statistisch gesehen erreicht Bitcoin ein Jahr vor und nach dem letzten Halving-Event einen neuen Höchststand. Man darf also gespannt sein, was die nächsten Wochen bringen. Die Weichen für eine weitere Runde in der Bitcoin Rally sind definitiv gestellt!

Über Sven Hennig

Sven beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit Kryptowährungen als Alternative zu klassischen Anlage-Optionen. Mit der Zeit kamen erste Versuche im Trading hinzu, die mal mehr und mal weniger erfolgreich verliefen. Die Leidenschaft für das Schreiben verbindet er mit seinem Interesse für Bitcoin und Co. und schreibt für euch bei Coin-Ratgeber.de zu allen Dingen Krypto.

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