Yield Farming: SUSHI und KIMCHI mit Hiobsbotschaften

Überblick:

  • Yield Farming Projekte SUSHI und KIMCHI in der Kritik
  • SUSHI Gründer hält 10% der Gesamtversorgung
  • KIMCHI Smart Contract bietet Möglichkeit zum unlimitierten minten

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Negativ-Nachrichten zu Yield Farming Projekten eintreffen.

Nun stehen SUSHI und KIMCHI als die aktuellen Flagschiffe in der Kritik.

Es geht um Token des SUSHI Gründers und einer Funktion in den KIMCHI Smart Contracts.

SUSHI: Gründer hält 10% der Token

Im Laufe der letzten Nacht wurde bekannt, dass der SUSHI Gründer 27 Millionen US-Dollar in SUSHI Tokens hält. Dies entspricht 10% der Gesamtversorgung. Der Datenanalyst Adam Cochran wurde darauf aufmerksam, als er die Wallet-Struktur von SushiSwap untersuchte und gab sein Ergebnis auf Twitter bekannt:

Er stellte fest, dass der Admin des DeFi Projekts SUSHI die Schlüssel zu diesen Token hält und jederzeit verkaufen könnte und schlug vor, dass diese Tokens in einen gelockten Governance-Kontrakt transferiert werden könnten.

Große Spekulationen gab es auch um die Frage herum, warum nicht schon längst SUSHI aus diesem Kontrakt verkauft wurden. Immerhin kam das Projekt innerhalb kürzester Zeit auf eine Marktkapitalisierung von 2 Milliarden US-Dollar.

Dieses Beispiel zeigt, warum eine genauere Untersuchung von Yield Farming und Liquidity Mining Projekten so wichtig ist. Fernab von jedem Hype sollte es einen immer stutzig machen, wenn solche Projekte aus dem Nichts derartig groß werden.

KIMCHI: Entwickler kann unendlich viele KIMCHI Token erschaffen

Noch schwerer wiegt jedoch die neueste Entdeckung in Hinsicht auf das KIMCHI Yield Farming Projekt. Es ist ist noch sehr jung, konnte aber bereits für Furore sorgen. Innerhalb von wenigen Stunden wurden Milliarden US-Dollar an Liquidität bereitgestellt.

Doch heute morgen entdeckte ein Twitter-User ein schwerwiegendes Problem, nachdem er zuvor schon feststellte, dass die KIMCHI Website ohne gültiges SSL-Zertifikat läuft.

So soll es den Entwicklern möglich sein, durch eine Mint Funktion in den Smart Contracts unendlich viele KIMCHI Token zu erschaffen:

Dabei verweist er auf die Code-Zeilen 988 bis 1.005 in dem KIMCHI-Kontrakt:

kimchi

Das macht deutlich, wie wichtig es ist, ein bisschen Ahnung von der Technologie hinter diesen Yield Farming Projekten zu haben. Jeder Anleger, der eine signifikante Summe in diese Projekte investiert, sollte vorher den Code überprüfen, oder zumindest einen fachkundigen Berater konsultieren, um böse Überraschungen wie diese zu vermeiden.

Fazit: Es ist nicht alles Gold was glänzt!

Jeder Hype birgt große Gefahren. Nach oben schnellende Kurse, täglich neue Projekte, das Bewerben dieser Projekte von großen Twitter Accounts – all das trägt zu einer Blasenbildung bei. Entdeckungen wie die oben genannten können dabei die Nadel sein, die die Blase kurzfristig und ohne Vorwarnung zum Platzen bringen.



Über den Autor

Online Marketer (SEO) // Cryptocurrency & Blockchain Enthusiast seit Anfang 2017 // Founder Cryptonator1337 // Co-Founder Shitcoingraveyard.com

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