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Mt. Gox Krypto-Börse: Auszahlungsplan für 140.000 BTC

Überblick:

  • Hoffnung für Bitcoin-Bären
  • Wird der Bitcoin-Preis kurzfristig weiter sinken?
  • Auszahlungsplan von Mt. Gox Bitcoin steht kurz bevor

Der Mt. Gox Hack war ein monumentales Ereignis im Krypto-Sektor.

Rund 850.000 Bitcoin wurden damals aus den Wallets der Börse gestohlen.

Eine Auszahlung von 140.000 Bitcoin an die Geschädigten steht kurz bevor.

Dump-Gefahr: Bitcoin mit kurzfristigem Verkaufsdruck durch Mt. Gox?

Bitcoin Halving - Hashrate Allzeithoch

Seit dem Mt. Gox Hack im Jahr 2014 ist es nun schon etwas her. Die ehemals größte Bitcoin-Börse weltweit schloss im Februar 2014 ihre Pforten, nachdem sie bei einer Reihe von Hackerangriffen 850.000 BTC verloren hatte. Dies ging zu Lasten der Mt. Gox-Trader, die alles verloren haben. 

Am 15. Dezember wird ein Rückzahlungsplan für insgesamt 140.000 BTC veröffentlicht und Skeptiker befürchten einen kurzfristigen Bitcoin-Dump, wenn diese ihre BTC verkaufen. Das ist angesichts der Wertentwicklung über die Jahre nicht unwahrscheinlich, wurde Bitcoin damals doch noch bei rund 700 US-Dollar gehandelt. 

Gleichzeitig gibt es in der jüngsten Vergangenheit aber auch eine enorme Bitcoin-Nachfrage, insbesondere von institutionellen Investoren wie Grayscale, PayPal und MicroStrategy. MicroStrategy ließ erst vor wenigen Tagen verlauten, dass sie den Kauf von weiteren Bitcoin im Wert von bis zu 550 Millionen US-Dollar planen. Dazu geben sie Wandelanleihen aus, um das dafür benötigte Kapital zu erhalten. 

Was passierte genau mit Mt. Gox? 

Mt.Gox Logo

Die Mt. Gox Krypto-Börse wurde bereits im Jahr 2010 von Jed McCaleb gegründet, der sie wiederum im Jahr 2011 an Mark Karpeles verkaufte. Auf ihrem Höhepunkt wickelte die Börse ungefähr 70% aller Bitcoin-Transaktionen ab, eine heute unvorstellbare Ratio. 

Alles schien für Karpeles nach Plan zu verlaufen, bis in einer Hacker-Attacke 740.000 BTC von den Hot-Wallets der Kunden und 100.000 BTC aus anderen Wallets der Firma selbst gestohlen wurden. Im Februar 2014 musste Mt. Gox Insolvenz anmelden, viele erlitten einen Totalverlust. Bis heute ist es der größte Hack einer Krypto-Börse, der jemals stattgefunden hat. 

Die Funds, die nun an die Geschädigten ausbezahlt werden sollen, stammen aus einem Wallet mit 200.000 BTC, die in einem alten Mt. Gox Wallet “gefunden” wurden. Für jeden, der diese Ereignisse damals mitbekommen hat, war es wahrlich eine Lehrstunde und der Satz “not your keys not your coins” wurde geprägt. 

Mt. Gox & Abverkäufe von Bitcoin Minern – kurzfristiger Bitcoin-Dump?

Neben dem Auszahlungsplan von Mt. Gox gibt es eine weitere Nachricht, die den Bitcoin-Bären gefallen wird. Der Analyse-Dienst Cryptoquant veröffentlichte eine Statistik, die aufzeigt, dass es kurzfristig zu einem größeren BTC Abverkauf durch Miner kommen könnte. Dazu nutzen sie die eigens entwickelte Metrik “BTC Miner Position Index”, wobei das Verhältnis der geschürften Bitcoin zu der Anzahl der Bitcoin gemessen wird, die von den Wallets der Miner abgezogen wurden. Diese Metrik erreichte nun den höchsten Stand in den letzten drei Jahren:

Sollten die Miner große Teile dieser Bitcoin auf Spot-Börsen verkaufen, anstatt über den Over-the-Counter Handel, würde dies zu einem hohen Verkaufsdruck am Markt führen. Das ist allerdings nur kurzfristig eine Gefahr. Mittelfristig ist damit zu rechnen, dass solche Verkäufe durch Investoren wie Grayscale abgefedert werden. 

Fazit: Kurzfristige Gefahr, mittelfristig jedoch kein Grund zur Sorge

In den letzten Jahren gab es immer wieder Ereignisse, die den Bitcoin-Anlegern das Blut in den Adern gefrieren ließen. Betrachtet man jedoch die Preisentwicklung seit Bestehen der digitalen Währung auf Blockchain-Basis, sollte man keinen Grund zur Sorge haben. 

Es ist nach wie vor ein volatiles Asset und das wird sich auch nicht ändern, solange die Marktkapitalisierung von Bitcoin vergleichsweise klein ist. Derzeit entspricht sie etwa 25 % der Marktkapitalisierung des Apple-Konzerns. Investoren wie die Winklevoss-Brüder prognostizieren ein weiteres Wachstum und geben als Ziel die Marktkapitalisierung von Gold an.

Über Yannick "Cryptonator1337" Eckl

Vollzeit Krypto- & Blockchain Experte seit 2017. Yannick hat sich vor allem auf Fundamentalanalysen und investigative Recherchen spezialisiert. Auf Twitter folgen ihm mehr als 30.000 Krypto-Enthusiasten.

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