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Ledger Vaults: Ledger will mit MicroStrategy kooperieren

Überblick:

  • Ledger bietet Großkunden eine Aufbewahrungsmöglichkeit ihres Kryptovermögens
  • Die Ledger Vaults sind durch ein Hardware-Sicherheitsmodul geschützte Wallets
  • Mit MircroStrategy soll nun ein weiterer Großkunde von dem Dienst überzeugt werden

Ledger ist ein Verwahrungsunternehmen für Kryptowährungen mit Wurzeln in Paris. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Hardware-Wallets, mit denen sich Kryptowährungen nach höchsten Sicherheitsstandards verwahren lassen. Seit einiger Zeit bietet das Unternehmen mit Standorten in Paris, Vierzon und San Francisco auch spezielle Aufbewahrungsmöglichkeiten für das Kryptovermögen von Großkunden an.

Die Ledger Vaults richten sich vornehmlich an Großkunden, aus der privaten und institutionellen Wirtschaft. Derzeit versucht Ledger seinen Kundenstamm aufzustocken und wirbt ganz offensiv um das amerikanische Software-Unternehmen MicroStrategy. MicroStrategy erwarb kürzlich Bitcoin (BTC) im Wert von über 425 Millionen US-Dollar.

Ledger will Kryptovermögen von MicroStrategy sichern

Jean-Michel Pailhon, Vice President of Product bei Ledger, hält mit den Lobeshymnen auf sein Unternehmen nicht hinter dem Berg. Als eines der führenden Unternehmen für die sichere Aufbewahrung von Kryptowährungen sei Ledger die erste Anlaufstelle für Privat- und Gewerbekunden weltweit. Nach dem großen Erfolg der Ledger Nano Hardware Wallet investierte das aus Paris stammende Unternehmen Zeit und Geld in die Entwicklung einer Lösung für Großkunden. Das Ergebnis des Ganzen wurde Ledger Vault getauft und richtet sich speziell an große Kryptovermögen von Unternhemen. Mit dem amerikanischen Software-Giganten MicroStrategy wirbt Pailhon nun auch ganz offensiv um einen neuen, potenziellen Kunden. Und das auch nicht ganz zufällig, denn MicroStrategy erwarb kürzlich Bitcoin in dreistelliger Millionenhöhe.

Michael Saylor, CEO von MicroStrategy gab kürzlich überraschend auf Twitter bekannt, dass sein Unternehmen BTC als Mittelpunkt seiner Anlagestrategie platzieren will. Zu diesem Zweck kaufte das Unternehmen für insgesamt 425 Millionen US-Dollar die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung. Kurz darauf erwarb auch das Fintech Square inc. BTC im Wert von 50 Millionen US-Dollar. Zur Aufbewahrung entwickelte Square ein eigenes Cold Wallet mit der Bezeichnung SubZero. Damit MicroStrategy gar nicht erst auf die Idee kommt, es Square gleich zu tun, äußerte sich nun ein ranghoher Vertreter von Ledger zu der Entwicklung. Jean-Michel Pailhon lobte Square für die Entwicklung einer eigenen Lösung, sieht sein eigenes Produkt aber deutlich stärker. Um seiner Argumentation besser folgen zu können, untermalte er seine Aussage mit einem Beispiel aus der Praxis.

So funktionieren die Ledger Vaults

Gemäß der Ausführung von Pailhon basiert der Ledger Vault im Kern auf einem HSM (Hardware-Sicherheitsmodul). Diese Art der Aufbewahrung gilt als absolut sicher und ist durch mehrere Verfahren gesichert. Das Besondere daran ist, dass die Unternehmen uneingeschränkten Zugriff auf ihr Vermögen haben und im Besitz aller Schlüssel sind. Über eine Web App können sie sich mit einem Sicherheits-Token am HSM anmelden. Der private Schlüssel und ein Sicherheitscode authentifiziert den Benutzer und ermöglicht den Zugriff auf das Vault. Im Grunde funktioniert das HSM wie eine Art Firewall, die Coins liegen in geschützten Wallets dahinter. Ledger stellt also die komplette technische Infrastruktur und ermöglicht eine Aufbewahrung nach höchsten Sicherheitsstandards.

Laut dem Verantwortlichen von Ledger müssen sich die Kunden bei der Einrichtung des Vaults um nicht kümmern. Pailhon berichtet, dass die Einbindung eines neuen Unternehmens nach dem immergleichen Schema durchlaufen wird. Im ersten Schritt sind die autorisierten Personen zu benennen, die Zugriff haben und Transaktionen durchführen. Üblich ist in diesem Zusammenhang ein Multi-Sig-Verfahren, in dem autorisierte Nutzer jeweils eine Unterschrift haben. Sollte nun beispielsweise der CEO eines Unternehmens eine Transaktion aus dem Vault heraus initiieren, erhalten die anderen beiden Signaturberechtigten eine Information und müssen diese mit ihrer digitalen Unterschrift bestätigen. Dazu müssen sie nur die Ledger Blue Wallet mit ihrem Rechner verbinden und sich mit ihrem persönlichen Code anmelden. Nutzer des Ledger Hardware Wallets kennen diesen Prozess in leicht abgewandelter Form bereits.

Regulatorische Hürden laut Ledger kein Problem

Die Unternehmen selbst sind in diesem Szenario aber weiterhin Besitzer und Verwalter des Vermögens. Dementsprechend sind sie auch Herr über die privaten Schlüssel und für die Sicherheit dieser verantwortlich. Ledger gewährt demnach ausschließlich die technische Sicherheit der Verwahrung. Aus gesetzlicher Sicht stellt sich hierbei jedoch eine kleine Hürde, da die Unternehmen unter Umständen eine regulierte Depotbank verwenden müssen. Doch auch dafür hat Ledger eine passende Antwort parat. Pailhon erklärt, dass in einem solchen Falle eine Depotbank zu einem der Unterzeichner ernannt werden muss. Demnach kann die Depotbank ihrer angedachten Schutzfunktion nachkommen, denn eine grundsätzliche Pflicht, dass das Vermögen auch auf den Konten einer Bank platziert sein muss, gibt es nicht.

Zusammenfassung: Ledger will MicroStrategy von seinen Ledger Vaults überzeugen

Ledger ist ein weltweit agierender Hersteller von Hardware Wallets und Verwahrungsmöglichkeiten für Kryptowährungen. Seit einiger Zeit bietet Ledger auch eine Lösung für vermögende Großkunden an. Die Ledger Vaults sind durch ein sogenanntes Hardware-Sicherheitsmodul geschützt. Mit Jean-Michel Pailhon erkläre nun ein leitender Mitarbeiter von Ledger die Funktionsweise und nannte gleich einen potenziellen Großkunden.

Kürzlich wurde bekannt, dass die aus den Vereinigten Staaten stammenden Unternehmen MicroStrategy und Square Bitcoin in Millionenhöhe erwarben. Während Square eine eigene Lösung zur Aufbewahrung der Coins entwickelte, empfahl Pailhon MicroStrategy die Nutzung der Ledger Vaults. Noch ist nicht bekannt, ob der amerikanische Software-Hersteller das Angebot wahrnehmen und die Vaults von Ledger nutzen wird.

Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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