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J.P. Morgan sieht Chancen für Bitcoin & Kryptowährungen als Asset-Klasse

Überblick:

  • Großbank JP Morgan mit neuem Bericht
  • Untersuchung von Bitcoin und anderen Assets
  • Positives Fazit für Kryptowährungen

Im Zuge der Covid-Krise beschäftigte sich JP Morgan mit den Auswirkungen nach dem März-Crash.

Dabei untersuchten sie verschiedene Assets, darunter Kryptowährungen, FIAT Währungen und Aktien.

JP Morgan bescheinigt Bitcoin eine potentielle Langlebigkeit.

JP Morgan äußert sich positiv zu Bitcoin

Großbanken und Bitcoin, das Thema beschäftigt viele Bitcoin-Anleger seit geraumer Zeit immer mehr. Während generell immer mehr institutionelle Investoren sich für Bitcoin interessieren, hatte man bei den Großbanken stets ein geteiltes Gefühl. Seit 2017 hatten beispielsweise Goldman Sachs und JP Morgan sich zwar zu dem Thema geäußert, insbesondere aber JP Morgan war eher pessimistisch gestimmt. 

Neuer Bericht von JP Morgan: Kryptowährungen als Asset-Klasse haben Zukunft

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So überraschte es einige in der Bitcoin-Gemeinschaft, als JPM in den letzten Tagen ein neues Strategiepapier veröffentlichte. In diesem beschrieben sie die Marktstruktur von Bitcoin im Vergleich zu anderen Asset-Klassen als sehr widerstandsfähig. Kryptowährungen haben laut dem neuen Papier eine “Langlebigkeit als Asset-Klasse”. Dieser Meinungsumschwung dürfte auch mit der schnellen Erholung des Bitcoin-Preises nach dem Crash im März diesen Jahres sein.

Der Bericht trägt den Titel “Kryptowährungen im ersten Stresstest: Digitales Gold, Pyrit oder etwas dazwischen?” und hat für Bitcoin überwiegend positive Worte übrig. Verfasst wurde der Bericht von Joshua Younger und Nikolaos Panigirtzoglou, zwei Analysten von JPM.

Was wurde für den Bericht untersucht?

Neben Bitcoin wurden auch andere Kryptowährungen und Finanzanlagen untersucht. Dabei konzentrierten sich die Mitwirkenden vor allem auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und den einhergehenden wirtschaftlichen Einschränkungen weltweit. Bitcoin stürzte im März auf unter 4.000 US-Dollar ab, erholte sich jedoch schneller als die meisten anderen Assets und konnte den Großteil des Verlustes bis Ende April wieder gut machen.

Außerdem stellten sie fest, dass Bitcoin selten unter den Produktionskosten gehandelt wurde, was immer ein gutes Signal für ein Asset ist. Insgesamt hätte Bitcoin seinen ersten wirklichen Stresstest mit Bravour bestanden. Die Liquiditätseinbrüche wurden sehr viel besser weggesteckt, als es bei anderen Assets der Fall war:

“Die Marktstruktur der Münze erwies sich als widerstandsfähiger als die von Währungen, Aktien, Treasuries und Gold.”

Bitcoin und JP Morgan – die Vergangenheit

Bitcoin

Bereits 2017 äußerte sich JP Morgan vermehrt zum Thema Bitcoin. Insbesondere der JPM CEO James Dimon ließ sich des öfteren zu Äußerungen zum Thema Bitcoin hinreißen und sprach in der Anfangszeit immer davon, dass er mit Bitcoin nichts zu tun haben wolle und er langfristig keine Zukunft für Bitcoin als Asset sieht.

Ähnliche Statements gab es auch von Goldman Sachs, die jedoch über Circle vor über einem Jahr die Krypto-Börse Poloniex kauften und aktuell auch institutionellen Investoren helfen, erste Schritte als Bitcoin-Investoren zu machen. 

JP Morgan bietet mittlerweile auch Bankdienstleistungen für große Krypto-Firmen an. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Coinbase und Gemini nun Kunden der Bank sind. In diesem Kontext auch erwähnenswert ist, dass JPM sich einer Sammelklage beugte und 2,5 Millionen US-Dollar für überhöhte Krypto-Trading-Gebühren zurück zahlte.

Fazit: Achtet auf die Taten der Großbanken, nicht ihre Worte

Als eine Person, die Banken grundsätzlich eher weniger vertraut, rate ich dringend dazu, eher auf die Taten der Großbanken zu achten, weniger auf ihre öffentlichen Statements. Schon während JPM und Goldman Sachs sich noch eher kritisch äußerten, investierten sie bereits Zeit und Geld in das Ökosystem der Kryptowährungen und stellten sich strategisch auf.

Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft für uns bereithält und inwiefern sich große Player wie diese beiden Banken weiter entfalten.

 

Über Yannick "Cryptonator1337" Eckl

Vollzeit Krypto- & Blockchain Experte seit 2017. Yannick hat sich vor allem auf Fundamentalanalysen und investigative Recherchen spezialisiert. Auf Twitter folgen ihm mehr als 30.000 Krypto-Enthusiasten.

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