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Anonyme ETH 2.0 Skalierungslösung aufgetaucht

Anfang Juni tauchte auf der Social Media Plattform Medium ein Bericht von einem anonymen Autor über eine einfache Skalierungslösung für ETH 2.0 auf. Sie soll mit nur wenigen Klicks das Staking von ETH ermöglichen, auch für weniger technisch versierte Nutzer.

Übersicht:

  • Argent löst Skalierungsproblematik von Ethereum
  • Ausgefeilte Tests und Rechere zur Verbesserung der Usability
  • Die Skalierungslösung ermöglicht eine einfachere Nutzung

Nach dem Bitcoin Halving ist der Übergang zu ETH 2.0 eines der am meisten herbeigesehnten Events in der Krypto-Szene. Was hat es damit auf sich? Wie ist der Verfasser des Berichts an die Thematik herangegangen? Die Antworten auf diese Fragen möchten wir im folgenden Artikel aufzeigen.

Was ist ETH 2.0?

Vereinfacht gesagt, ist ETH 2.0 ein Upgrade zum bisherigen Ethereum 1.0 und läutet den Übergang des Konsensverfahrens Proof-of-Work zu Proof-of-Stake ein. Das bisherige Erzeugen der Blöcke mithilfe des Mining-Prozesses wird durch das sogenannte Staking damit abgelöst. 

Dieser Wandel wird einige Jahre dauern und in verschiedenen Phasen stattfinden. Begonnen wird mit Phase 0, welche bereits das Staking auf der neben ETH 1.0 parallel laufenden “Beacon Chain” ermöglicht. Weitere Funktionen werden vorerst in dieser Phase nicht zur Verfügung stehen. Darüber hinaus müssen unlängst gestarteten Testnetze “Topaz” und “Schlesi” dafür erweitert und die genauen Bestimmungen für das Mainnet festgelegt werden.

Sobald alles live geht, kann jeder 32 ETH 1.0 an einen dedizierten Staking Contract schicken. Dort werden sie zu ETH 2.0 umgewandelt und  zum Staken verwendet. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Kryptosiasten weder eine solche Menge an Ether zur Verfügung haben, noch das entsprechende Knowhow besitzen, um an diesem Upgrade derzeit partizipieren zu können.

Den gleichen Gedankengang hatte der unter dem Pseudonym “heyheeyheeey” bekannte Autor wohl auch. Er entschloss sich daher die Initiative für eine vereinfachte Nutzung zu ergreifen.

Wie sieht der Lösungsansatz aus?

Der Autor schrieb in seinem Artikel, dass ETH 2.0 wohl bald in Gang gesetzt wird, jedoch die Nutzung lediglich von technisch versierten Personen möglich sein soll. Diesen Umstand nahm er zum Anlass und veröffentlichte eine Lösung, die auf die Wallet “Argent” setzt. Nach seiner Aussage ist diese Wallet sehr gut für Anfänger geeignet. Darüber hinaus passt sie zum DeFi-Sektor.

Eine finanzielle Motivation durch den Wallet-Anbieter schloss der Autor kategorisch aus und bekräftigte, dass er seinen Lösungsansatz aus Eigeninitiative heraus entwickelte.   

Welche Ziele werden damit verfolgt?

  • Erschaffung eines Prototyps, welcher aufzeigt, wie eine Schnittstelle für ETH2-Staking  in Anlehnung an Argent funktionieren kann
  • UX-markengerechtes und stilistisches Design
  • Staken soll für den Nutzer mithilfe weniger Klicks möglich sein

Recherche und Einbeziehung der Community

Um seinen gesetzten Zielen einen oder mehrere Schritte näherzukommen, wurden viele Daten von Drittanbietern zurate gezogen, wie beispielsweise Consensys’ “Ethereum 2.0 Staking Ecosystem Report”. Darüber hinaus beschäftigte sich der Autor mit der Konkurrenz und welchen Lösungsansätzen sie bereits nachgegangen ist. All seine daraus gewonnen Informationen verarbeitete er in einer Vielzahl von Umfragen. 

Umfrageergebnis ETH 2.0

Wie anhand der Auswertung zu sehen ist, sind 76,1 % der Befragten am Staking interessiert und 44.1 % finden es schlichtweg zu kompliziert.

Daraus ergeben sich drei Punkte, auf welche der Autor seinen Hauptfokus legte:

  1. Einfache Installation durch ein 3-Klick-Gateway 
  2. Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit durch Vereinfachung der Nutzeroberfläche
  3. Gestakte Ether sollen leicht abhebbar sein

In seinem Artikel zeigt er genau auf, wie und mit welchen Hilfsmitteln er diese Punkte versucht hat umzusetzen und hielt sich dabei immer an das Design von Argent. In seinen Augen zählt es in puncto Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche zu den derzeit besten auf dem Markt.

Der Prototyp

Nachdem er seinen ersten Prototypen fertiggestellt hatte, erhielten ihn alle Teilnehmer seiner Umfrage zum Test. Dabei fand er heraus, dass die Vereinfachung der Benutzeroberfläche noch nicht final erreicht wurde. Viele Testteilnehmer mussten zu lange suchen, um die vom Autor gestellten Aufgaben zu Erfüllen und haben teilweise komplett den Faden verloren.

Daraufhin veränderte er einige seiner Einstellungen an der  Menüführung und herauskam dieser aktuelle finale Prototyp:

Fazit

Die Kryptowelt wartet sehr gespannt auf ETH 2.0. Noch steht nicht ganz fest, wann es genau losgehen soll, doch man munkelt im Netz, dass der 5-jährige Geburtstag von Ethereum 1.0 ein passendes Datum für den Launch sein könnte. Der Veröffentlichungstermin wurde bereits von Anfang 2020 auf das 3. Quartal verschoben.

Ich persönlich finde den Ansatz von dem pseudonymisierten Autor “heyheeyheeey” sehr spannend. Letztendlich sollen und wollen so viele Menschen wie möglich dazu in der Lage sein, von dem Ethereum 2.0 Upgrade zu profitieren. Wie anhand der getätigten Umfragen zu erkennen ist, fehlt es vielen schlichtweg an den dafür notwendigen Kenntnissen. Auch ist nach wie vor das Thema Sicherheit ein entscheidender Faktor, wenn es um Kryptowährungen geht. Die entsprechende Umsetzung zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit ist ihm definitiv mehr als gelungen. ETH 2.0 kann kommen! 

Über Mathias Wagner

Mathias ist Krypto-Enthusiast seit 2017. Begonnen hat die Krypto-Reise mit Airdrops verschiedenster Projekte. Nach und nach tauchte Mathias immer tiefer in die Thematik rund um Kryptowährungen und die Blockchain ein. Er liebt es über die verschiedenen Projekte zu recherchieren und zu schreiben. Dass BTC, ETH & Co. die Zukunft gehört, steht für ihn außer Frage.

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