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Elon Musk: „Ich habe keinen meiner Bitcoin verkauft.“

Überblick:

  • Auf Twitter äußerte sich der Tesla CEO zu seinem persönlichen Bitcoin Investment
  • Anlass für die Stellungnahme war Kritik über die Bitcoin-Abverkäufe von E-Autobauer Tesla
  • Tesla gab bekannt, Bitcoin im Wert von 272 Millionen US-Dollar liquidiert zu haben

„I have not sold any of my Bitcoin.“ – So lautet ein Teil der Antwort von Elon Musk auf die Kritik von US-Comedian Dave Portnoy an den, kürzlich bekannt gewordenen, Verkäufen von Tesla. In einem Tweet fragte Portnoy, der keine unbekannte Figur in der Kryptoszene ist, ob er die aktuelle Situation richtig verstehe. Demnach benutzt Musk seine Reichweite, um den BTC-Kurs zu pushen und sich dann die Gewinne in die Tasche zu stecken. Auf diese Unterstellung reagierte der Tesla CEO mit einer Erklärung. Musk selber hält nach wie vor seinen privaten Bitcoin-Bestand. Sein Unternehmen Tesla hat Bitcoin im Wert von 272 Millionen US-Dollar verkauft, um die Liquidität von BTC als Alternative zum Halten von Barreserven in der Bilanz nachzuweisen.

Elon Musk hält sich sehr bedeckt, was die Summe seiner privaten Investments in Bitcoin und andere Kryptowährungen angeht. 2019 gab er noch bekannt, keine relevanten Anlagen in Krypto zu besitzen. Ausgenommen davon 0,25 BTC die ihm ein Freund seinerzeit geschickt hätte.

Tesla verkauft Bitcoin im Wert von 272 Millionen US-Dollar

Mit seinem Investment von 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin sorgte der E-Autobauer für ordentlich wirbel im Krypto-Space. Auch der BTC-Kurs profitierte in erheblichem Maße von den Nachrichten rund um den Tesla-Pump und konnte ein neues Allzeithoch erreichen. Mit dem Investment katapultierte sich Tesla auf einen Schlag auf Platz zwei der institutionellen Bitcoin-Investoren. Nur der Software-Hersteller MicroStrategy Inc. hat noch mehr seines Vermögens in BTC investiert, wie ein Auszug der Auflistung von Bitcoin Treasuries zeigt:

Das Unternehmen von Elon Musk ist auf Platz zwei der Bitcoin Investoren
Tesla steht auf Platz zwei der Bitcoin-Investoren – Quelle bitcointreasuries.org

Im Zuge des Earning Calls für das erste Quartal 2021 lies Tesla Chief Financial Officer, Zachary Kirkhorn, die Katze aus dem Sack. Der E-Autobauer habe demnach rund zehn Prozent seiner Bitcoin-Assets liquidiert, was dem Unternehmen ein Revenue von 272 Millionen US-Dollar eingebracht hat.

Den Grund für den Verkauf hat Tesla sogleich in seinem Q1 2021 Update Letter und dem Shareholder Deck bekannt gegeben:

Year over year, positive impacts from volume growth, regulatory credit revenue growth, gross margin improvement driven by further product cost reductions and sale of Bitcoin ($101M positive impact, net of related impairments, in „Restructuring & Other“ line) were mainly offset by a lower ASP, increased SBC, additional supply chain costs, R&D investments and other items. Model S and Model X changeover costs negatively impacted both gross profit as well as R&D expenses – Tesla Q1 2021 Update, Seite 5

In Verbindung mit der Aussage von Elon Musk zeigt sich deutlich, dass der Verkauf von zehn Prozent der Bitcoin nicht das Krypto-Aus für den E-Autohersteller bedeutet.

Bitcoin wieder im leichten Aufwärtstrend

Der Kurs der beliebten Kryptowährung befindet sich nach der Korrektur, die den gesamten Kryptomarkt getroffen hat, wieder in einem leichten Aufwärtstrend und konnte in 24 Stunden etwas über drei Prozent hinzugewinnen. Aktuell steht Bitcoin bei rund 54 Tausend US-Dollar, wie die Daten von CoinMarketCap zeige:

Bitcoin Kurs mit leichtem Zugewinn
Bitcoin Kurs mit leichtem Zugewinn – Quelle CoinMarketCap

Bitcoin-Anleger dürften gespannt den Mai abwarten. Dann jährt sich das letzte Halving-Event, was statistisch betrachtet Bitcoin in ein neues Allzeithoch befördern kann.

Fazit: Elon Musk weiterhin Bitcoin-Enthusiast und Hodler

Das Interesse an Kryptowährungen wie BTC ist ungebrochen groß und immer mehr Anleger beschäftigen sich mit der Frage: Bitcoin kaufen, oder nicht? Reichweitenstarke Persönlichkeiten wie Elon Musk können dem Kryptomarkt den Rücken stärken, laufen aber auch Gefahr die Geschehnisse auf dem Kryptoparkett zu beeinflussen. Auch Musk muss sich dieser Kritik langfristig stellen.

 

Über Sven Hennig

Sven beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit Kryptowährungen als Alternative zu klassischen Anlage-Optionen. Mit der Zeit kamen erste Versuche im Trading hinzu, die mal mehr und mal weniger erfolgreich verliefen. Die Leidenschaft für das Schreiben verbindet er mit seinem Interesse für Bitcoin und Co. und schreibt für euch bei Coin-Ratgeber.de zu allen Dingen Krypto.

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