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Bitcoin-Unternehmen DG Lab strebt auf den Defi Markt


Überblick

  • Einer der weltweit größen Big Player steigt im DeFi-Segment ein
  • DeFi-Bullen sammeln mehr als 93 Millionen US-Dollar ein
  • DG Lab arbeitet an einer auf Bitcoin-basierenden Lösung

Der DeFi-Hype ist derzeit weiter voll im Gange und ein weiterer Big Player bereitet sich vor, daran teilzunehmen. Eines der finanzstärksten Bitcoin-Unternehmen namens DG Lab weltweit rüstet sich bereits für den derzeit stattfindenden Bull Run.

Was ist DG Lab?

Der DG Lab Fonds ist ein nicht konventioneller Risikokapitalfonds, der Investitionen als auch mit Forschung und Entwicklung (F+E) kombiniert. Dabei konzentriert sich der Fonds auf fünf Kernbereiche: Blockchain, AR / VR, Künstliche Intelligenz, Sicherheit und BioHealth.

Der Fonds wurde bereits 2016 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Kalifornien.

Warum steigt DG Lab jetzt ein?

Bereits im Juli dieses Jahres hat DG Lab angekündigt im DeFi-Segment Fuß fassen zu wollen. Zwar basiert das gesamte DeFi-Ökosystem auf Ethereum, allerdings stellt Bitcoin einen wachsenden Teil dar. Derzeit arbeiten schon mehrere Unternehmen daran eine Bitcoin-spezifische DeFi Lösung auf den Markt zu bringen. Bison Trails, Crypto Garage und Blockstream arbeiten allesamt daran es Tradern möglich zu machen Aufgaben mithilfe von Bitcoin zu bewältigen.

Dadurch, dass DG Lab sowohl einen Investmentzweig, als auch ein zugehöriges Softwareunternehmen sein Eigen nennt, will man damit den Handel mit Derivaten auf der Bitcoin Blockchain ermöglichen. Demnach strebt man eine Erweiterung der Möglichkeiten von Bitcoin an.

Insbesondere will man de facto die Kryptowährung in eine Art programmierbares Geld umwandeln. Als Folge dieses ambitionierten Vorhabens könnte Bitcoin in Zukunft noch zahlreiche weitere Funktionen erfüllen. Bislang verfolgten die meisten Entwickler lediglich den Ansatz DeFi-Systeme basierend auf Sidechains von Bitcoin zu erstellen. DG Lab hingegen will ein neues DeFi-System mithilfe des Lightning Netzwerks etablieren.

Unterschiede zum „klassichen“ DeFi

Derzeit gibt es rund 200 verschiedene DeFi Projekte und von diesen basiseren mehr als 80 % auf Ethereum. Lediglich knapp 10 % an dem Gesamtaufkommen belaufen sich jeweils auf EOS und Bitcoin. Derzeit wächst zwar der Anteil von Bitcoin im DeFi-Ökosystem, jedoch in Form eines Token-Assets auf Ethereum.

Im Gegensatz zum bislang gängigen DeFi Konzept will man also den Tradern ermöglichen Bitcoin direkt für DeFi zu nutzen. Dabei wollen die Forscher von DG Lab Discreet Log Contracts (DLC) in das Lightning Netzwerk integrieren. Dadurch wäre man letztendlich in der Lage Verträge abzuschließen, ohne Transaktionen auf der Blockchain zu übertragen.

Entsprechend würde quasi das Lightning Netzwerk genutzt werden, ohne die Basisschicht der Blockchain zu belasten. Hierbei liegt in den eben erwähnten DLC lediglich eine Möglichkeit wie der Vorgang gestaltet werden kann. Alternativ bieten sich weiterhin noch beispielsweise Soft Forks an, um das Ziel eines funktionalen DeFi-Systems für Bitcoin zu gewährleisten. Der Fokus liegt dabei jedenfalls darin diese Vorgänge auf andere Layer der Bitcoin auszulagern, um die Blockchain an solche nicht weiter zu belasten.

Alternativen zu DLC & Gesamtinvestition

Bezüglich des aktuellen Standes der Entwicklung liegen derweil noch keine Informationen vor. Klar ist jedoch, dass nicht nur DG Lab Entwickler für das Projekt abgestellt hat. Angesicht des derzeitigen Bull Runs gibt es weitere Konkurrenten, die an einer Lösung für diesen Sachverhalt arbeiten.

Die Soft-Fork-Lösung würde hingegen die Basis Layer für Smart Contracts anpassen. Im Gegensatz zum jetzigen Status Quo, welcher es nötig macht, dass beide Parteien einer Lightning Transaktionen zu ungefähr derselben Zeit online sind, könnte dem Abhilfe geleistet werden, da es nunmehr nicht einmal zwingend notwendig wäre, das man online ist.

Bereits im vergangenen Jahr haben die DeFi-Bullen nach firmeninternen Angaben beim DG Lab Fonds mehr als 93 Millionen US-Dollar gesammelt. Zwar ist der Betrag angesichts des derzeitigen DeFi-Gesamtvolumens (rund 12 Mrd. US-Dollar) vergleichsweise gering, jedoch zeugt dies davon, dass man von dem Projekt überzeugt ist. Insbesondere der Umstand, dass ein derartig großer Fonds gewillt ist in DeFI zu investieren, spricht für sich.

Fazit zu den Bestrebungen von DG Lab

Der DeFi-Boom kennt derzeit anscheinend keine Grenzen. Immer mehr Projekte in dem Segment tauchen auf und mittlerweile erinnert die Situation ein wenig an den ICO-Boom von 2017. Die Verantwortlichen bei DG Lab haben die Zeichen der Zeit erkannt und wollen ebenfalls in dem Segment Fuß fassen. Allerdings verfolgen sie einen anderen Ansatz als die Konkurrenz.

Derzeit beläuft sich ein Großteil des DeFi-Volumens auf Ethereum-basierte Projekte. DG Lab hingegen möchte Bitcoin dahingehend umstrukturieren, dass die Kryptowährung letztendlich auf in der Lage sein wird für DeFi nutzbar zu sein. Jedoch gibt es auch andere Ansätze wie man dieses Ziel erreichen könnte und außerdem befindet man sich immer noch in der Entwicklungsphase.

Nichtsdestotrotz erscheint das Projekt hochinteressant. Sollte man tatsächlich in nächster Zeit erfolgreich sein, könnte Bitcoin nicht nur einen größeren Anteil am DeFi-Gesamtvolumen ausmachen, sondern auch Ethereum überholen. Die weltweit größte Kryptowährung hat derzeit eine mehr als vierfach höhere Marktkapitalisierung und wäre dadurch auch in der Lage noch mehr Kapital in das DeFi-Segment zu emittieren.

Über Kirill

Kirill beschäftigt sich bereits seit 2016 mit Kryptowährungen und sämtlichen Entwicklungen in diesem Segment. Er ist einer der Autoren des Bitcoin-Steuerguides, hat Rechtswissenschaften studiert und interessiert sich für den Einfluss von Kryptowährungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft.

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