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Bitcoin Flash Crash ließ Kurs rapide sinken – Erholung in Sichtweite

Überblick:

  • Bitcoin erlebt Flash Crash
  • Warum passierte dieser Preissturz?
  • News von Goldman Sachs sorgen wieder für Aufschwung

600 Mio. US-Dollar in 5 Minuten – Bitcoin erlebt Flash Crash

Am mitteleuropäischen Vormittag des 31. März sah sich der Bitcoin Kurs einem Flash Crash gegenüber. Innerhalb von nur wenigen Minuten sank der Preis der Ur-Kryptowährung von 59.350 auf knapp unter 57.000 US-Dollar.

BTC / USD Kurs
BTC / USD Kurs Quelle: TradingView

Die plötzliche Volatilität von Bitcoin war vor allem für Trader mit Long-Positionen ein regelrechter Albtraum. Zuvor war der Aufwärtstrend im Fokus der Tageshändler, als Nachrichten von PayPal einen Anstieg auf knapp unter 60.000 US-Dollar ausgelöst haben. Diejenigen, die auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends spekulierten, verzeichneten einen herben finanziellen Verlust. Der Kurs-Abschwung löste Long-Positionen im Wert von 600 Millionen US-Dollar inmitten eines 24-Stunden-Gesamtverlustes von einer Milliarde US-Dollar auf.

Nicht alle sahen den Flash Crash von Bitcoin negativ. In den Augen des Krypto-Analysten PlanB war das Ende der Positionen dennoch von Vorteil. Er sagte, dass dieser kurzfristige und heftige Kurs-Abschwung dazu beitrug, den Markt von unerwünschter Hebelwirkung zu befreien und einen organischen zukünftigen Anstieg zu gewährleisten.

Welche Motivation steckt hinter einem Flash Crash?

Diese Frage stellten eine Vielzahl der Follower von PlanB unter seinem Tweet. Letztendlich geht es bei diesem initiierten Preisverfall darum, dass erstens Stop-Losses ausgelöst werden sollen. Zweitens können die dadurch auf den Markt gespülten BTC zu einem niedrigen Preis gekauft werden. Auslöser der Flash Crashs sind in der Regel Whales, denn sie verfügen über die ausreichenden Ressourcen, um solch ein Szenario auszulösen.

Ihnen stehen Tools und Übersichten zur Verfügung, die ihnen Aufschluss darüber geben, an welcher Stelle die meisten (gehebelten) Trades mit einem Stop-Loss eingetragen sind und diese Information zu ihrem Vorteil nutzen. Folglich war der Tenor unter dem Tweet, warum überhaupt Händler mit Stop-Loss arbeiten. Meistens nutzen dieses Trading Feature Kleinanleger, die nicht permanent ihre Handelspaare überwachen. Sie wollen in den Zeiten, in denen sie kein Auge auf den Kurs haben, von bösen Überraschungen eines Kurseinbruchs verschont bleiben. Das bedeutet: Trader setzen bei einem bestimmten Kurs einen Stop-Loss, um den Verlust bei einem fallenden Kurs so gering wie möglich zu halten. Wird dieser Wert erreicht, liquidiert die Trading Plattform automatisch die Position; sie verkauft also.

Nun bekommt die Stop-Loss Thematik bei gehebelten Trades eine zusätzliche Dramatik. Denn x-fache Hebel wirken sich nicht nur auf Gewinne, sondern ebenfalls auf Verluste aus. Daher sind die Händler darum bemüht, diese so gering wie möglich zu halten und vertrauen auf die Stop-Loss Funktion.

News von Goldman Sachs lassen Kurs wieder nach oben schnellen

Goldman Sachs New Jersey

Goldman Sachs gab einem Medienbericht zufolge heute bekannt, dass Krypto-Assets für ihre Investoren im Laufe des zweiten Quartals 2021 verfügbar sein sollen. Die von CNBC am Mittwoch veröffentlichten Kommentare aus einem Interview mit Mary Rich bestätigten die Pläne der Bank, Anlegern Krypto-Assets anzubieten. Rich ist die internationale Leiterin für digitale Vermögenswerte für die private Vermögensverwaltungsabteilung der Bank.

Dieser Schritt macht Goldman zum zweiten großen Kreditgeber, der die Welt der Kryptowährung für seine Kunden öffnet. Erst vor wenigen Wochen gab Morgan Stanley die gleichen Pläne bekannt.

CNBC zitierte Mary Rich mit den Worten:

„Wir arbeiten eng mit den Teams in der gesamten Firma zusammen. Mit ihnen zusammen erkunden wir Wege, um einen durchdachten und angemessenen Zugang zum Ökosystem für private Vermögenskunden zu bieten. Wir erwarten, dass das Angebot in naher Zukunft verfügbar ist“

Morgan Stanleys Rollout soll im April starten, Goldmans Rollout erfolgt später im zweiten Quartal. Beide Banken haben das Potenzial, große Mengen an neuem Kapital in das Bitcoin-Ökosystem zu bringen, indem sie sich an Fonds beteiligen, die auf Kryptowährungen fokussiert sind.

Im weiteren Verlauf des Interviews hob Rich die Nachfrage als treibende Kraft hinter Goldmans Entscheidung hervor.

„Es gibt eine Reihe von Kunden, die diesen Vermögenswert als Absicherung gegen die Inflation sehen, und der makroökonomische Hintergrund des letzten Jahres hat sicherlich dazu beigetragen“, fügte sie hinzu.

„Es gibt auch ein großes Kontingent an Kunden, die das Gefühl haben, dass wir in gewisser Weise am Anfang eines neuen Internets stehen und nach Möglichkeiten suchen, an diesem Bereich zu partizipieren.“

Wie viele Großbanken hat auch Goldman Sachs in diesem Jahr seine Meinung zu Bitcoin geändert und ist von einem soliden Skeptiker zu einem Befürworter des Phänomens geworden – ganz im Gegensatz zu Zentralbanken wie der US-Notenbank.

Fazit – Marktbereinigung für organischen Aufwärtstrend

Der Bitcoin Kurs erlebte am letzten Tag im März 2021 einen sehr kurzzeitigen freien Fall. Innerhalb von nur fünf Minuten verlor der Preis etwas über 2.000 US-Dollar. Verursacht wurde der Flash Crash von Bitcoin Whales, die es auf die Liquidierung von Long-Positionen abgesehen hatten. Stop-Losses im Wert von 600 Millionen US-Dollar wurden dadurch ausgelöst. Analysten sprachen von einer marktbereinigenden Aktion, um ein organisches Wachstum zu neuen All Time Highs in Angriff zu nehmen.

Der Abwärtstrend dauerte allerdings nicht lange. Neuigkeiten von Goldman Sachs unter anderem ließen die Preiskurve relativ schnell wieder auf über 58.000 US-Dollar ansteigen. Gegenstand der Meldung war die Erweiterung des Angebots der unternehmenseigenen Finanzdienstleistungen für Goldman Sachs Kunden. Im Laufe des zweiten Quartals 2021 sollen Krypto-Assets den solventen Investoren zur Verfügung stehen.

Großbanken weltweit können sich immer weniger der Thematik Kryptowährungen entziehen. Mit Morgan Stanley, Goldman Sachs und BNY Mellon seien nur einige genannt, die die Zeichen der Zeit erkannt haben.

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Über Mathias Wagner

Mathias ist Krypto-Enthusiast seit 2017. Begonnen hat die Krypto-Reise mit Airdrops verschiedenster Projekte. Nach und nach tauchte Mathias immer tiefer in die Thematik rund um Kryptowährungen und die Blockchain ein. Er liebt es über die verschiedenen Projekte zu recherchieren und zu schreiben. Dass BTC, ETH & Co. die Zukunft gehört, steht für ihn außer Frage.

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