Binance kündigt Venus Blockchain Projekt an


Überblick:

  • Ankündigung: Binance will unter dem Namen „Venus“ Blockchain Enviroment für Stable Coins launchen
  • Größte Kryptowährungsbörse folgt somit Unternehmen wie Facebook (Libra) und Walmart
  • Binance CEO CZ verweist auf potentielle Co-Existenz mit Facebooks Libra

Wie die jüngsten Vorstöße von Facebook und Walmart gezeigt haben ist der Trend von Stable Coins großer Unternehmen sehr real. Nun möchte auch Binance, die weltweit größte Börse für Kryptowährungen, in diesem Sektor aktiv werden.

Sie plant den Start von “Venus”, einer “unabhängigen regionalen Version von Libra”, wie am Montag bekannt gegeben wurde.

So möchte man die Präsenz in vielen verschiedenen Ländern und die eigene Binance Chain dazu nutzen um die “Finanzhegemonie” zu brechen und das Finanzsystem der Welt neu zu gestalten. Für Binance wäre es das nächste große Projekt, nachdem der Exchange-Riese in diesem Jahr bereits seine dezentralisierte Börse und die Binance Chain gestartet hat.

Gegenüber dem Fachmagazin The Block äußerte sich Binance-Mitbegründer Yi He:

„Wir glauben, dass Stablecoins kurz- und langfristig die traditionellen Fiat-Währungen in Ländern auf der ganzen Welt schrittweise ersetzen und einen neuen und ausgewogenen Standard in der digitalen Wirtschaft schaffen werden“.

Sie fügte hinzu:

„Wir hoffen, eine Vision zu verwirklichen, d.h. das Weltfinanzsystem umzugestalten, den Ländern konkretere Finanzdienstleistungen und -infrastrukturen zu ermöglichen, ihre finanzielle Sicherheit zu schützen und die wirtschaftliche Effizienz der Länder zu steigern“.

Venus: Offenes Blockchain Projekt für lokale Stable Coins

“Venus” wird ein offenes Blockchain Projekt sein, durch welches lokale Stable Coins und Tokenized Assets kreiert werden können, die dabei an die jeweilige Fiat-Währung der entsprechenden Region gekoppelt werden können.

Binance möchte dabei neben der technischen Unterstützung auch in den Bereichen Compliance/Risikokontrolle und Partnerschaften helfen. Darüber hinaus dürften auch die zahlreichen Kontakte zu verschiedenen Regierungen (z.B. Malta, Hongkong, Jersey, Liechtenstein) und Regulierungsbehörden dafür sorgen, dass die Venus schnell in vielen Ländern zum Einsatz kommen wird.

Venus und Libra – Freund oder Feind?

Ebenso wie Facebook möchte Binance mit Venus Menschen ohne Zugang zu Banken ermöglichen am modernen wirtschaftlichem Leben teilzunehmen.

Dabei könnte Venus in Ländern zum Einsatz kommen, in denen Libra nicht erlaubt sein wird, wie in China oder Indien. Beide Projekte sind also nicht unbedingt direkte Konkurrenten, sondern könnten sich gegenseitig befruchten und in einer Symbiose koexistieren. Dies macht auch ein Tweet von CZ (Binance CEO) deutlich:

Es wird erwartet das Libra im Jahr 2020 starten wird, sofern Facebook die regulatorischen Hürden nehmen kann. Der Social Network Gigant hatte nach einer Risikoauskunft der Securities and Exchange Commission geäußert, dass Libra aufgrund der “bedeutenden” regulatorischen Prüfung vielleicht niemals starten könnte.

Fazit: Digitale Währungen erhalten weiter Auftrieb

Die derzeitigen Entwicklungen machen deutlich, dass sich über die nächsten Jahre und Jahrzehnte einiges in der Finanzwelt verändern könnte.

Nicht nur Staaten interessieren sich immer mehr für digitale Währungen, auch große Privatunternehmen wie Facebook, Walmart und Binance.Diese sind in ihrem Handeln weitaus agiler und dürften die globale Entwicklung weiter beschleunigen.

Fraglich ist wie schnell sich Währungen, die nicht von einem Staat kontrolliert werden, verbreiten.

Binance jedoch ist für ein rasantes Wachstum bekannt und schaffte es in kürzester Zeit zu der größten Börse für Kryptowährungen zu werden.

Es wäre nicht überraschend, wenn ihnen dies mit Binance Venus gelingt und sie in kürzester Zeit zu einem der wichtigsten Mitspieler in diesem Sektor werden.



Über den Autor

Online Marketer (SEO) // Cryptocurrency & Blockchain Enthusiast seit Anfang 2017 // Founder Cryptonator1337 // Co-Founder Shitcoingraveyard.com

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