T-Systems nutzt Chainlink und stellt Off-Chain-Daten bereit

Übersicht:

  • T-Systems setzt zukünftig auf Chainlink und fungiert als Node Operator
  • Die Telekom Tochter stellt die Infrastruktur bereit und liefert Off-Chain-Daten
  • Die Akzeptanz der Smart-Contract-Plattform könnte dadurch noch weiter steigen

Chainlink (LINK) gehört zu einem der erfolgreichsten Kryptoprojekte aus diesem Jahr. Seit Jahresbeginn stieg der Kurs des LINK Tokens um fast 290 Prozent. Das liegt unter anderem an dem steigenden Interesse an dezentralen Finanzdienstleistungen, bei denen die Technologie hinter Chainlink eine prägende Rolle einnimmt. Zeitgleich konnte LINK in der jüngeren Vergangenheit Kooperationen mit namhaften Unternehmen eingehen.

Nun wurde bekannt, dass auch die Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, T-Systems, zukünftig als Chainlink Node Operator fungiert. T-Systems wird zukünftig also als zuverlässiger Datenlieferant für die sogenannten Off-Chain-Daten (Oracles) auftreten. Für LINK und die Akzeptanz des Kryptoprojekts ist dies ein erneut starkes Zeichen.

Deutsche Telekom setzt auf Chainlink

Erst vor kurzem ließ eine Meldung verlauten, dass die Deutsche Telekom bei seiner Tochter T-Systems das Blockchain-Netzwerk Polkadot integriert hat. Nun setzt T-Systems offenbar auch noch auf das zuletzt starke Kryptoprojekt Chainlink. Zwischen Polkadot und Chainlink besteht bereits seit einiger Zeit eine enge Partnerschaft und Polkadot setzt die Off-Chain-Technologie Oracle von Chainlink auf seiner Blockchain ein. T-Systems Multimedia Solutions (MMS) nimmt zukünftig die Rolle eines Chainlink Node Operators ein. Die T-Systems Multimedia Solutions bietet digitale Transformationsdienstleistungen für Unternehmen an. Zusätzlich forscht die Tochtergesellschaft des größten deutschen Telekommunikationsunternehmens im Bereich neuer Geschäftsfelder. Ein Teil dieser Forschungen konzentriert sich offenbar auch auf die digitale Transformation in Form der Blockchain-Technologie.

Etwa 20.100 Mitarbeiter der 200.000 Mitarbeiter der Deutschen Telekom sind bei der Tochtergesellschaft T-Systems angestellt. Dr. Andreas Dittrich, Leiter der Blockchain Solutions bei T-Systems MMS, stellte hervor, dass sein Unternehmen steigende Anforderungen in Sachen Überprüfbarkeit, Verfügbarkeit und Authentizität digitaler Assetes sieht. Chainlink wird offenbar zugetraut, die Anforderungen zu erfüllen. Im ersten Schritt tritt T-Systems als Node Operator auf und richtet die dafür benötigte Infrastruktur ein. Sergey Nazarov, CEO der Smart-Contract-Plattform, erwähnte erst kürzlich, dass der Einsatz der Technologie von Chainlink im realen Unternehmensumfeld die Arbeit des Teams hinter dem Kryptoprojekt bestätigt.

Chainlink Kurs
LINK-Kurs im Jahreschart (Quelle)

T-Systems liefert zukünftig Off-Chain-Daten

Die im Jahr 2000 gegründete Tochterfirma der Deutschen Telekom AG ist in vielen Sektoren tätig und arbeitet mit großen Kunden, wie Shell, Deutsche Bahn, Daimler AG, Microsoft und E.ON zusammen. T-Systems MMS wird zukünftig für die zuverlässige Anbindung externer Daten an die intelligenten Verträge im Chainlink-Ökosystem sorgen. Dabei sollen sich Daten aus den verschiedensten Bereichen übermitteln lassen. Dazu gehören beispielsweise Rohstoffpreise für an diese Assets gebundene Smart Contracts oder Sensordaten aus IoT-Geräten. Der Schritt deutet darauf hin, dass die Telekom zukünftig in den Betrieb oder die Verwaltung von dezentralen Finanzdienstleistungen einsteigen könnte.

T-Systems wird zukünftig für die Bereitstellungen der Off-Chain-Daten mit LINK Token entlohnt. Die Art und Weise der Bereitstellung der Infrastruktur gegen eine Entlohnung wird als „Generalized Mining“ bezeichnet. Laut eigener Aussage will die Deutsche Telekom in Form des „Generalized Minings“ an dem Erfolg des Stakings- und DeFi-Sektors partizipieren. Dabei nutzt sie die Kernkompetenzen der T-Systems im Bereich der infrastrukturellen und prozesstechnischen Umsetzung von digitalen Dienstleistungen. Chainlink ist gemäß der Telekom eines der ersten öffentlichen Blockchain-Netzwerke mit denen das Unternehmen zusammenarbeitet.

LINK-Kurs profitiert vom DeFi-Hype

Wie zuvor bereits erwähnt ist Chainlink eines der erfolgreichsten Projekte dieses Jahres. Die im Jahr 2017 veröffentlichte Smart-Contract-Plattform ist heute das erfolgreichste Projekt der Smartcontract Chainlink Limited. Das von Sergey Nazarov, Steve Ellis und Mark Oblad geleitete Unternehmen kümmert sich heute um die Entwicklung von Chainlink und die Verwaltung des seit November 2017 zum Trading verfügbaren Link Tokens. Dieser legte in diesem Jahr eine Rallye von 1,75 US-Dollar auf Spitzenwerte von über 8 US-Dollar hin. Das bisherige Allzeithoch lag am 15. Juli 2020 bei 8,60 US-Dollar.

Grund dafür war allen voran der Hype rund um DeFi-Anwendungen aller Art. Die Technologie hinter Chainlink erfreut sich großer Beliebtheit in dem dezentralen Finansektor. Die als Oracles bezeichneten Off-Chain-Daten eignen sich optimal für den Einsatz in DeFi-Anwendungen. Analog zum Hype wuchs auf der Kurs des Link Tokens exponentiell an. Zuletzt erlebte der Kurs jedoch eine kleine Korrektur auf unter 7 US-Dollar.

Zusammenfassung: T-Systems fungiert als Chainlink Node Operator und liefert Off-Chain-Daten

T-Systems, eine Tochter der Deutschen Telekom, stellt zukünftig die technische Infrastruktur für die Bereitstellung sogenannter Off-Chain-Daten auf der Chainlink-Blockchain bereit. Die auf digitale Unternehmenstransformationen spezialisierte Tochtergesellschaft liefert gewisse Daten und Informationen gegen eine Entlohnung in Form von LINK Token. Chainlink ist eines der ersten öffentlichen Blockchain-Netzwerke, welche die Deutsche Telekom für seine Aktivitäten im Bereich dezentraler Finanzdienstleistungen (DeFi) nutzt.

Für Chainlink ist die Nachricht eine erneute Bestätigung der eigenen Arbeit, wie auch der CEO, Sergey Nazarov, mitteilte. Der LINK Token reagierte seit dem aufkommenden Hype rund um dezentrale Finanzdienstleistungen mit einem starken Kursanstieg von fast 300 Prozent. Sollte die Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom fruchten, könnte Chainlink zukünftig eine große Rolle in den Plänen des Telekommunikationsunternehmens spielen.

Jens Kerkmann
Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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