Paraguay, Tonga, Tanzania: Die nächsten Bitcoin-Länder?

Überblick:

  • El Salvador hat es vorgemacht, nun wollen auch weitere Länder mit Bitcoin arbeiten
  • Das südamerikanische Land hatte Bitcoin zu einer offiziellen Währung des Landes erklärt
  • Auch in anderen Ländern gibt es konkrete Bitcoin-Ambitionen, jedoch mit ungewissem Ausgang

Bitcoin als dezentralisierte Kryptowährung war eine Weltneuheit, die bis heute nur von den wenigsten Menschen verstanden wurde.

Aktuell gibt es jedoch immer mehr Politiker, insbesondere in kleineren Ländern, die die Vorteile von Bitcoin für das eigene Land sehen.

Nach El Salvador gibt es auch in den Ländern Paraguay, Tonga und Tanzania ernsthafte Bemühungen, Bitcoin zu adaptieren.

Bitcoin: El Salvador hat es vorgemacht

El Salvador Flagge

Die Nachricht das El Salvador Bitcoin zu einem „legal tender“, also einer offiziellen Währung neben dem US-Dollar (El Salvador hat keine eigene Landeswährung) erklärt hat, war eine große Überraschung und hat in der Gemeinschaft einen wahren Hype ausgelöst. Nayib Bukele war dabei in einer guten Ausgangsposition, da er mehr oder weniger den Kongress kontrolliert und vorab sicher sein konnte, dass sein Gesetzesvorschlag abgesegnet wird.

So konnte schnell gehandelt werden, von Ankündigung bis zur Durchführung vergingen nur wenige Tage. Darauf hin machte sich der Präsident direkt an die Arbeit, so leitete er z.B. den Bau einer Bitcoin Mining-Anlage ein, die die natürliche Energie eines Vulkans nutzen wird. Darüber hinaus gab es gestern die Ankündigung, dass jeder erwachsene Bürger von El Salvador einen Bitcoin-Airdrop im Wert von 30 US-Dollar erhalten wird.

Diese Maßnahme soll das Interesse in der Bevölkerung wecken und für eine höhere Akzeptanz sorgen. Zuvor gab es Meldungen von salvadorianischen Unternehmern, die sich gegen eine verpflichtende Entgegennahme von Bitcoin als Zahlungsmittel aussprachen.

Nach El Salvador die ganze Welt?

Bitcoin Allzeithoch

Zugegeben, El Salvador ist ein sehr kleines, verhältnismäßig kleines Land mit 6 Millionen Einwohnern. Doch es hatte Signalwirkung, als El Salvador die Ankündigung machte, Bitcoin zu adaptieren. Binnen weniger als 24 Stunden gab es Tweets von zahlreichen Vertretern zentral- und südamerikanischer Regierungen, darunter aus Brasilien, Kolumbien und auch Mexiko. Größere Länder, mit mehr Einwohnern und einer wirtschaftlich besseren Perspektive.

Zwar gab es in den genannten Ländern bis jetzt noch keine konkreten, zielführenden Vorstöße wie in El Salvador, aber es gibt Hoffnung. Ausnahme ist Paraguay, hier wurde gestern ein Gesetzesvorschlag von einem Kongressmitglied eingereicht, dessen Annahme im Kongress jedoch fraglich ist. Der Einreichende ist parteilos und repräsentiert im Kongress 2 von 80 Stimmen.

Dafür gibt es aus anderen Ländern dieser Welt positivere Nachrichten, beginnend mit Tonga. Tonga ist ein Insel-Königreich im Pazifik, einige tausend Kilometer östlich von Australien, in Europa eher bekannt durch die „.to“-Domain. Ein Regierungsvertreter twitterte in den letzten Tagen mehrere Beiträge die zeigen, dass man hier an einer Mining-Anlage arbeitet, die sich die Kraft des Meeres zu Nutzen macht:

Auch in einem anderen exotischen Land erfährt Bitcoin neuerdings Zuspruch und zwar im afrikanischen Tanzania. Der Präsident von Tanzania forderte, sich auf Seiten der Regierung und der Zentralbank mehr mit Bitcoin zu beschäftigen und an einem Gesetz zu arbeiten. Die Zentralbank in Tanzania hatte den Bitcoin-Handel im November 2019 untersagt.

Fazit: Chancen für Bitcoin-Massenadaption steigen

Die Chancen für eine erfolgreiche Massenadaption von Bitcoin auf der ganzen Welt sind in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Zwar gibt es im Kontext El Salvador noch einige Ungereimtheiten, wie z.B. der fehlende Support des IMF (International Monetary Fund) oder auch die sich in Grenzen haltende Begeisterung auf der Seite der Händler und Unternehmer in dem Land. Dennoch war es ein Signal für die ganze Welt, dass Bitcoin im Jahr 2021 mehr ist, als nur diese kuriose Währung aus dem Internet.

Über Yannick "Cryptonator1337"

Vollzeit Krypto- & Blockchain Experte seit 2017. Yannick hat sich vor allem auf Fundamentalanalysen und investigative Recherchen spezialisiert. Auf Twitter folgen ihm mehr als 30.000 Krypto-Enthusiasten.

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