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Krypto-Hacks: Hacker der Bitgrail-Börse identifiziert

Überblick:

  • Viele Krypto-Hacks beschäftigen die Gemeinschaft noch nach Jahren
  • Nun gibt es Neuigkeiten vom 120 Millionen-Euro Bitgrail-Hack
  • Der Strippenzieher ist der ehemalige CEO der Krypto-Börse

Der ehemalige CEO der Bitgrail-Börse muss sich wohl bald wieder vor Gericht verantworten.

Untersuchungen italienischer Strafverfolgungsbehörden lieferten neues Wissen über den Hack.

Der 34-Jahre alte Italiener konnte in Verbindung mit anderen Krypto-Börsen-Accounts gebracht werden.

Bitgrail-Hack: Opfer des Hacks schöpfen neue Hoffnung

Krypto-Börsen werden immer wieder zu Opfern von Hacker-Attacken. Ein Fall, der nun schon etwas länger her ist, war der Hack der Bitgrail-Börse. Bei diesem Hack wurden über verschiedene Schwachstellen mehr als 100 Millionen Euro in Kryptowährungen erbeutet, ein großer Anteil entfiel dabei auf die Kryptowährung XRB, heute bekannt unter dem Kürzel NANO. Während die meisten Opfer ihre Funds bereits abgeschrieben hatten, kommt nun wieder Bewegung in den Fall.

Wie italienische Medien heute berichteten, erlangten italienische Behörden u.a. in Zusammenarbeit mit der Aufsicht der Bank of Italy an neues Wissen hinsichtlich des Täters des Hacks. Allen Anschein nach handelt es sich bei dem Täter, wie zuvor bereits vermutet aber nie nachgewiesen wurde, um den ehemaligen CEO der Börse, Francesco Firano. Dieser wurde bereits dazu verurteilt, alle Bitgrail-Kunden so gut es geht zu entschädigen. Dieses Urteil wurde bereits Anfang 2019 gesprochen.

Die Untersuchungen im Bitgrail-Fall

Die Behörden schlossen zu keinem Zeitpunkt aus, dass Francesco Firano selbst der Urheber des „Hacks“ der Bitgrail-Börse gewesen sein könnte. Insbesondere durch die Vernehmung seiner Geschäftspartner stießen die Fahnder immer wieder auf Ungereimtheiten und Widersprüche. Durch die weitere Untersuchung von Krypto-Transaktionen, u.a. auch durch Unterstützung des amerikanischen FBI, gelang es den Ermittlern neue Spuren aufzudecken.

Dazu zählt auch eine Firma in Malta, die mehrere Bitcoin-Transaktionen erhielt, die mit dem Bitgrail-Hack in Verbindung stehen. Wie die Untersuchungsergebnisse nun genutzt werden und was auf Francesco Firano an rechtlichen Verfahren zukommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar.

17 Millionen NANO (XRB) gestohlen

Bei dem Bitgrail-Hack wurden damals 17 Millionen NANO Coins gestohlen. NANO, ehemals XRB, hatte Ende 2017 einen atemberaubenden Preisanstieg verzeichnen können und stieg von etwa 0,20 auf 10 US-Dollar binnen kürzester Zeit. Damals gab Bitgrail diesen Hack bekannt und kündigte an, alle relevanten Informationen an die entsprechenden Behörden weiterzuleiten. Bitgrail war eine der ersten Krypto-Börsen, die XRB gelistet hatten. Das hauptsächliche Handelsvolumen entfiel damals auf Kucoin und Binance.

Krypto-Börsen im Fadenkreuz von Hackern

Bitcoin-Hacker-Grafik

Seit dem Krypto-Hype im Jahr 2017 geraten immer mehr Krypto-Börsen in das Visier von Hackern. Insbesondere kleine Börsen wie Bitgrail sind für Attacken anfälliger, da ihre Sicherheits-Mechanismen nicht so gut sind, wie die der größeren Börsen. Allerdings sind auch diese nicht sicher, so erlebte auch Binance schon einen Hack mit Schaden im zweistelligen Millionen US-Dollar-Bereich. Im Falle von Bitgrail scheint es nun aber so, dass der Betreiber selbst in den „Hack“ involviert war.

Fazit: Not your Keys, not your Coins!

Hacks von Krypto-Börsen sind für die Betroffenen immer tragisch, bergen aber auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. „Not your keys, not your coins“ mag sarkastisch klingen, ist aber eine grundlegende Wahrheit in diesem Sektor. Wenn du nicht selber deine privaten Schlüssel und somit den Zugang zu deinen Kryptowährungen verwaltest, erhöhst du das Risiko, Opfer eines solchen Hacks bzw. Inside-Jobs zu werden. Langfristige Positionen solltest du immer auf einem Hardware-Wallet sichern und sie nicht auf einer Krypto-Börse lassen.

Über Yannick "Cryptonator1337"

Vollzeit Krypto- & Blockchain Experte seit 2017. Yannick hat sich vor allem auf Fundamentalanalysen und investigative Recherchen spezialisiert. Auf Twitter folgen ihm mehr als 30.000 Krypto-Enthusiasten.

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