Kraken IPO in 12 bis 18 Monaten möglich laut CEO Jesse Powell

Überblick:

  • Die Krypto-Börse Kraken könnte in 12 bis 18 Monaten an die Börse gehen
  • Das sagte CEO Jesse Powell, nachdem das Unternehmen jüngst mit mehr als 10 Milliarden US-Dollar bewertet wurde
  • In Bezug auf Elon Musks Aussagen zum Energieverbrauch von Bitcoin, sieht Powell den Coin „grüner“ als man denkt

Die Krypto-Börse Kraken steht im Fokus, nachdem CEO Jesse Powell sich über einen möglichen Gang an die Börse geäußert hat. Laut Powell wäre ein IPO in 12 bis 18 Monaten nicht undenkbar. Das Unternehmen wurde erst kürzlich mit mehr als 10 Milliarden US-Dollar bewertet worden sein.

Für Kraken ist 2021 ein absolutes Rekordjahr

Die Bewertung deckt sich gut mit der aktuellen Entwicklung der Krypto-Börse. Laut dem Gründer der Plattform sind die Neuanmeldungen in diesem Jahr auf einem Rekordniveau. Alleine in den ersten zwei Monaten dieses Jahres wurden die Neuanmeldungen des gesamten Jahres 2020 übertroffen.

„Wir sind auf einer Mission, Krypto in die Welt zu bringen, und unsere Bewertung wird hoffentlich ein Spiegelbild unseres Erfolges beim Erreichen dieser Mission sein“ – Jesse Powell, Kraken CEO

Weitere Faktoren für das gesunde Wachstum des Unternehmens sind unter anderem der Einstieg von Tribe Capital Mitbegründer Arjun Sethi in den Vorstand von Kraken. Da aus internen Unternehmenskreisen bekannt ist, dass die Krypto-Börse dabei ist Kapital zu beschaffen, dass eine Bewertung auf bis zu 20 Milliarden US-Dollar treiben könnte, würde diesen Schritt erklären.

Mit mehr als 6 Millionen Nutzern aus knapp 190 Ländern zählt Kraken zu den Top 5 der Krypto-Börsen. Laut CoinMarketCap befindet sich das Unternehmen aktuell an vierter Stelle.

Kraken auf Platz vier der Krypto-Börsen
Kraken auf Platz vier der Krypto-Börsen – Quelle CoinMarketCap

Die Weichen für einen erfolgreichen IPO sind also gestellt. Anfang des Jahres ging bereits Krakens größter Konkurrent Coinbase mit viel medialem Echo und einer direkten Notierung an die Börse. Grund für den IPO war das rasante Umsatzwachstum des Unternehmens. Kraken könnte es daher Coinbase Anfang 2022 gleich tun.

Bitcoin „grüner“ als man denkt für Kraken CEO

Kraken CEO Jesse Powell ist bekennender Bitcoin-Enthusiast. Für Powell ist völlig klar, dass Bitcoin in diesem Jahr noch ein neues Allzeithoch jenseits der 100.000 US-Dollar Marke erreichen wird. Er selber hat laut eigenen Aussagen auf Twitter den Dip gekauft.

In einem Interview äußerte sich Powell auch zu den aktuellen Gründen für den Kurs-Rückgang und die Verlangsamungen beim Handelsvolumen. Für den Kraken CEO sind die „Swing-Trader“ und Neulinge auf dem Markt verantwortlich, die nur das Momentum handeln und kein Vertrauen in einen langfristigen Hodl setzen. „Leute, die schon lange dabei sind, akkumulieren weiter“, sagte Powell und zitierte MicroStrategy Inc, die kürzlich Junkbonds ausgegeben haben, um Bitcoin-Käufe zu finanzieren.

Powell ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, in Richtung Elon Musk auszuholen. Dieser sorgte mit Tweets über die, seiner Ansicht nach, schlechte Energiebilanz von Bitcoin für Kurseinbrüche. Für Powell ist Bitcoin „viel grüner als die Leute ihm zutrauen“ und führte weiter aus „Ich weiß nicht, wie lange Elon das studiert hat, aber ich denke, er muss noch etwas mehr zu diesem Thema studieren“.

Fazit: der nächste Krypto-Börsen IPO war nur eine Frage der Zeit

Wenn man eine Liste mit Gewinnern der anhaltenden Corona-Krise zu Papier bringen müsste, würden Krypto-Börsen vermutlich sehr weit oben stehen. Die Krise hat vielen Menschen gezeigt, wie wichtig es ist, sich eine finanzielle Freiheit zu erarbeiten, die einen unabhängiger vom Arbeitgeber und dem Staat macht. Investitionen in Vermögens-Assets wie Aktien oder Kryptowährungen sind daher so beliebt wie nie zu vor.

Krypto-Börsen wie Kraken erfahren daher regen Zulauf von Neukunden, die über die Plattformen Kryptowährungen wie Ethereum oder Bitcoin kaufen. Coinbase hat vorgemacht, wie man mit solchen starken Umsatzsteigerungen umgeht. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Exchange die Vorbereitungen für den Gang an die Börse trifft.

Über Sven Hennig

Sven beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit Kryptowährungen als Alternative zu klassischen Anlage-Optionen. Mit der Zeit kamen erste Versuche im Trading hinzu, die mal mehr und mal weniger erfolgreich verliefen. Die Leidenschaft für das Schreiben verbindet er mit seinem Interesse für Bitcoin und Co. und schreibt für euch bei Coin-Ratgeber.de zu allen Dingen Krypto.

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