Hedgefonds prüfen Einstieg in den Markt – Potenzial in Milliardenhöhe

Nach und nach finden Kryptowährungen den Weg in die klassischen Finanzmärkte. Immer mehr Finanzinstitute arbeiten beispielsweise an Krypto-ETFs und in den ersten Ländern sind derartige Produkte bereits auf dem Markt. Des Weiteren binden immer mehr Broker und CFD-Händler digitale Währungen auf ihren Plattformen ein.

Eine aktuelle Umfrage zeigt darüber hinaus, dass noch deutlich mehr Potenzial in diesem Bereich schlummert. Eine Befragung von 100 Hedgefondsmanager kommt zu dem Ergebnis, dass 98 Prozent eine Investition in Kryptowährungen bis 2026 planen. Demnach könnten in Zukunft weitere Milliarden in den Markt fließen.

Hedgefonds planen Investition in Bitcoin und Co

Die niederländische Unternehmensverwaltung Intertrust Group befragte in einer Umfrage 100 Führungskräfte von großen Hedgefonds zu ihren Plänen rund um den Krypto-Markt. Eindeutiges Ergebnis: 98 Prozent der Befragten planen bis ins Jahr 2026 eine Investition in den Markt. Sie wollen in dem Zusammenhang eine Art Krypto-Exposure aufbauen, wie eine „überwältigende Mehrheit“ der Umfrageteilnehmer angab. Dass es sich in dem Zusammenhang um mehr als nur kleinere Randinvestitionen handelt, zeigt das durchschnittliche Anlagevolumen, welches die Hedgefonds für ihre Strategien bereithalten.

Den Umfrageergebnissen zufolge wollen die Vermögensverwalter im Schnitt 7,2 Prozent ihres Milliardenvermögens in Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Co investieren. Wie die Intertrust Group feststellte, haben die Einstiege institutioneller Anleger und das bemerkenswerte Wachstum vieler Kryptowährungen das Interesse der Hedgefonds geweckt. Viele würden derzeit einen Einstieg prüfen und bereiten sich auf die Veränderung ihrer Asset Allocation vor. Das schließt beispielsweise auch die Verwahrung und Verwaltung der Kryptowerte ein.

Kryptowährungen stimmen selbst kritische Hedgefonds nachdenklich

Zuletzt schien sich bereits das Interesse von Hedgefonds am Krypto-Markt zu intensivieren. Mit Bridewater Associates – dem größten Hedgefonds der Welt – äußerte sich zuletzt sogar der in den vergangenen Jahren eher pessimistisch eingestellte Vermögensverwalter zum Bitcoin. Bridgewater stellte die Rolle der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung im Gesamtmarkt hervor. Der Gründer des Fonds, Ray Dalio, bezeichnete den Bitcoin in der jüngeren Vergangenheit als „höllische Erfindung“. Mittlerweile erkennt Bridgewater aber auch die „fantastischen Seiten“ des Bitcoins an.

Vor allem nordamerikanische, europäische und britische Hedgefonds gaben an, dass bereits im Jahr 2026 Kryptowährungen 1 % des Gesamtportfolios ausmachen. Die Handelsplattform FalconX kam zu dem Ergebnis, dass bereits erste Hedgefonds während der Bitcoin-Korrektur Mitte Mai im großen Stil BTC, ETH und Co kauften. Die Datenanalysten von Preqin errechneten, dass zukünftig rund 312 Milliarden US-Dollar in den Markt fließen könnten, sollten die Fonds wirklich das genannte Volumen in den Markt investieren.

Morgan Stanley und das Beratungsunternehmen Oliver Wyman sehen derzeit allerdings nur eine relativ kleine Gruppe von Anlegern als potenzielle Kunden für die Hedgefonds. Aufgrund der Volatilität von Kryptowährungen würden sich entsprechende Anlageprodukte nur für risikoaffine Kunden eignen. Nach wie vor gibt es auch einige kritische Stimmen in der Finanzszene. Erst kürzlich bezeichnete das Elliot Management von Paul Singer Kryptowährungen als „größter Finanzbetrug der Geschichte“. Einen wichtigen Aspekt dürfte auch weiterhin eine mögliche Regulierung von Kryptowährungen darstellen, die einige Fonds derzeit noch von einer Investition abschreckt.

Fazit: Hedgefonds prüfen Einstieg in den Krypto-Markt

Viele Kryptowährungen verzeichneten im vergangenen und diesem Jahr deutliche Kursanstiege. Dadurch wuchs das Interesse von Hedgefonds an den Krypto-Märkten und erste Vermögensverwalter prüfen offenbar bereits einen Einstieg. Eine aktuelle Umfrage zeigt zudem, dass praktisch alle großen Hedgefonds bis ins Jahr 2026 in Kryptowährungen investieren wollen.

Die Intertrust Group kam in einer Umfrage zu dem Ergebnis, das im Durchschnitt 7,2 Prozent des Vermögens von Hedgefonds in BTC, ETH und Co fließen könnte. Dies würde im Umkehrschluss bedeuten, dass in den kommenden Jahren Milliarden in den Krypto-Markt fließen könnten. Für die Akzeptanz von Kryptowährungen wäre der Einstieg der „Big Player“ ein wichtiges Zeichen.

Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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