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Binance Card: Börse liefert Krypto-Kreditkarte an europäische Kunden aus

Überblick:

  • Binance Card ermöglicht Käufe mit Kryptowährungen
  • Einführung der Krypto-Kreditkarte noch in diesem Jahr
  • Zukünftig wird auch Ether (ETH) unterstützt

Noch sind digitale Währungen eine vergleichsweise junge Technologie, welche jedoch bereits beachtenswerte Erfolge gefeiert haben. Doch die Technologie kann noch so gut sein, sie kann sich nur durchsetzen, wenn es reale Anwendungsfälle gibt. Die große Krypto-Exchange Binance liefert nun einen solchen Anwendungsfall. Bereits im April dieses Jahres kündigte Binance eine spezielle Visa-Karte an, welche Zahlungen mit digitalen Währungen ermöglicht. In einer neuen Bekanntmachung wurde nun bekanntgegeben, dass die Krypto-Kreditkarte bald für Kunden im europäischen Raum verfügbar sein wird. Nutzer können fortan auch mit Ether (ETH), der Transferwährung der Ethereum Blockchain, bezahlen.

Mit Krypto per Kreditkarte zahlen? Binance macht es möglich

Eine aktuelle Mitteilung vom 14. Dezember macht deutlich, dass die größte Krypto-Exchange der Welt, Binance, mit der Auslieferung seiner neuen Visa-Karte beginnt. Im April kündigte die Börse erstmals an, dass einer speziellen Kreditkarte gearbeitet wird, welche Zahlungen mit digitalen Währungen ermöglichen soll. Etwa drei Monate später legte Binance nach und kündigte die Kreditkarte „in den nächsten Monaten“ auch für europäische Kunden an. Übergangsweise stellte Binance eine virtuelle Karte bereit, welche sich zukünftig durch die physische Variante ergänzen lässt. Die Auslieferung der Visa-Karten hat bereits begonnen und alle Vorbesteller sollten sie bald erhalten. Auf lange Sicht will die Exchange die Karte weltweit allen Kunden anbieten.

Ein Ziel von Binance ist es, alltägliche Käufe mit Kryptowährungen völlig normal werden zu lassen. Gleichzeitig will das Unternehmen den Umgang mit der Karte so einfach wie möglich gestalten. Zu diesem Zweck soll es ausreichen, ein spezielles Kreditkarten-Wallet mit Einlagen aus dem klassischen Spot-Wallet zu füllen. Nach eigener Aussage sollen anschließend Zahlungen bei über 60 Millionen Händlern möglich sein. Binance erhebt keinerlei Gebühren für die Verwaltung oder Bearbeitung. Neben den üblichen Gebühren bei Drittanbietern fallen also keine Kosten für die Karte an. Als offizielle Visa Card erfüllt die Kreditkarte auch alle gängigen Sicherheitsstandards. Um die Nutzung der Karte attraktiv zu gestalten hat Binance ein Cashback-Programm integriert, welches getätigte Einkäufe mit bis zu 8 % rückvergütet.

Binance ermöglicht Kartenzahlung mit mehreren Kryptowährungen

Die Binance Card lässt sich grundsätzlich von jedem bestellen, dessen Land zum derzeitigen Zeitpunkt von der Börse unterstützt wird. Jedoch gibt es grundlegende Voraussetzungen, welche zwangsläufig erfüllt sein müssen, um eine Binance Card beantragen zu können. Dazu gehören die Know-Your-Customer-Stufe 2, nicht näher beschriebene Grundvoraussetzungen und der Aufenthalt in einem von Binance unterstützten Land. Dazu zählen derzeit folgende Länder:

Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Republik Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und Schweden.

Bis die physische Karte beim Kunden angekommen ist, stellt Binance eine virtuelle Variante bereit. Nach Erhalt der Binance Card muss diese aktiviert und mit dem Card Wallet verknüpft werden. Anschließend lässt sich die Binance Card wie jede handelsübliche Kreditkarte verwenden. Die Konvertierung der digitalen Währung während eines Kaufvorgangs in Fiat-Währung übernimmt der Zahlungsdienstleister Swipe. Teil der Kreditkarte ist ein Dashboard, welches dem Benutzer die aktuellen Tageslimits und das bisher ausgegebene Guthaben anzeigt. Die virtuelle Karte besitzt ein Tageslimit von 870 Euro und die physische Karte von 8.700 Euro. Neben Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Binance Coin (BNB) und Swipe (SXP) unterstützt die Binance Card zum Europaeintritt auch Ether (ETH).

Indem wir eine greifbare Möglichkeit bieten, Krypto für den täglichen Gebrauch umzusetzen, umzuwandeln und auszugeben, fördern wir unsere Mission, Krypto für die Massen zugänglicher zu machen. Indem wir den Benutzern die Möglichkeit geben, ihre Krypto-Daten direkt bei Händlern auf der ganzen Welt zu konvertieren und auszugeben, wird das Krypto-Erlebnis nahtloser und anwendbarer. Wir freuen uns darauf, die Binance Card auch Benutzern in anderen Regionen zur Verfügung zu stellen und neue Funktionen einzuführen, um das Binance Card-Erlebnis durch unsere Partnerschaft mit Swipe zu verbessern. – Binance-CEO Changpeng Zhao

Zusammenfassung: Binance Card startet in Europa – ETH zukünftig ebenfalls unterstützt

Mit der Binance Card stellt die größte Krypto-Exchange der Welt zukünftig eine vollumfängliche Visa Card bereit, mit der sich alltägliche Käufe durchführen lassen. Die Krypto-Kreditkarte feiert noch in diesem Jahr die Einführung in Europa und befindet sich derzeit in Zustellung an die Vorbesteller. Die Binance Card ist an ein spezielles Wallet geknüpft, welches man mit digitalen Währungen decken kann.

Der Zahlungsdienstleister Swipe konvertiert das Krypto-Guthaben dann in die jeweilige Fiat-Währung, welche für eine Zahlung erforderlich ist. Um die Nutzung der Karte attraktiv zu gestalten, führe Binance ein Cashback-Verfahren ein. Die Visa Card soll zukünftig weltweit Verwendung finden. Die Einführung in Europa geschieht etwa ein halbes Jahr nach der erstmaligen Ankündigung.

Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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