Amazon akzeptiert Kryptowährungen – Was ist dran am Gerücht?

Der Kursanstieg des Bitcoin am vergangenen Montag ist wohl auch auf ein Gerücht zurückzuführen. Dabei steht im Raum, dass Amazon bis Ende 2021 Bitcoin-Zahlungen akzeptieren möchte. Geschürt wurde dieses Gerücht durch einen am Montag veröffentlichten Beitrag der Londoner Zeitung CityAM, die sich auf einen Amazon-Insider als Quelle berief. Ein Sprecher von Amazon dementierte gegenüber bisnessinsider daraufhin diese Spekulationen.

Stellenausschreibung als „Gerüchteantrieb“

Ob Amazon tatsächlich mit dem Gedanken spielt, Bitcoin als Zahlungsmethode in ihren Service aufzunehmen, kann momentan nicht beantwortet werden.

„Notwithstanding our interest in the space, the speculation that has ensued around our specific plans for cryptocurrencies is not true.“

Vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass eine Stellenausschreibung die Gerüchteküche angeheizt hat. Amazon sucht seit geraumer Zeit über eine Stellenausschreibung jemanden, der Fachwissen in den Bereichen Distributed-Ledger-Technologie und digitale Währungen von Zentralbanken (also Blockchain-Know-How) einbringen kann.

„We’re inspired by the innovation happening in the cryptocurrency space and are exploring what this could look like on Amazon.“

Amazons Pläne

Bekannt ist, dass Amazon sich darauf konzentriert, die Entwicklungen im Bereich Kryptowährungen zu beobachten. Daraus soll abgeleitet werden, wie die Idee dahinter für Menschen, die auf Amazon einkaufen, aussehen könnte. Des weiteren herrscht beim Unternehmen Offenheit dafür, dass neue Technologien – wie die Blockchain – die Plattform in Zukunft unterstützen werden.

„We believe the future will be built on new technologies that enable modern, fast, and inexpensive payments, and hope to bring that future to Amazon customers as soon as possible.“

Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs

Teilweise angeheizt durch die Hoffnungen von Investoren, über einen möglichen „Einstieg“ Amazons in die Kryptowährung, stieg der Bitcoin-Kurs am Montag kurzzeitig über die 40.000 Dollar Marke. Dabei konzentriert sich diese Hoffnung in erster Linie auf die erhöhte Akzeptanz digitaler Währungen durch einen solchen Schritt.

Nachdem Amazon am Dienstag die Spekulationen vorerst beendete, korrigierte der Bitcoin-Kurs um ca. 4% auf 37.500 Dollar. Im Sinne des Bitcoin-Kurses kam das Gerücht dann letztendlich ganz gelegen, da sich der Kurs nach wochenlangem Seitwärtstrend zumindest ein wenig erholen konnte.

Apple ebenso auf Suche nach Fachwissen

Und auch Apple ist auf der Suche nach Wissen und Kompetenz in diesem Bereich. Seit 26. Mai 2021 ist eine Stellenausschreibung mit dem Titel „Business Development Manager – Alternative Payments“ ausgeschrieben. Demnach prüft ebenso Apple die mögliche Einführung einer (eigenen) alternativen Zahlungsmethode, möglicherweise auf Basis der Blockchain-Technologie.

Auf der Suche nach Bewerbern lautet eine der Schlüsselqualifikationen wie folgt:

„5+ years experience working in or with alternative payment providers, such as digital wallets, BNPL, Fast Payments, cryptocurrency and etc.”

Bisher gibt es jedoch keine öffentliche Stellungnahme seitens Apple zu einer möglichen Bitcoin-Zahlungsmethode oder vergleichbaren Absichten.

Fazit: Blockchain bei den Big Playern angekommen

Ob Amazon nun Bitcoin als Zahlungsmethode einbindet oder nicht: Fakt ist, dass zwei der größten Unternehmen der Welt aufmerksam auf die Entwicklungen in der Blockchain-Branche schauen und Teil der innovativen Technologie sein möchten. Gerade Apple und Amazon können es sich nicht erlauben, eine derart massive technische Revolution zu verschlafen. Die Adaption der Blockchain-Technologie wird auch und vor allem dank des Interesses großer Firmen weiter zunehmen. Und manchmal helfen auch Gerüchte, um das Thema präsent zu machen.

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Über Josef

Absoluter Blockchain Enthusiast. Überzeugt davon, dass die Blockchain DIE neue technologische Revolution begründet. Mit der richtigen Nutzung kann die Blockchain ein Demokratietreiber sein, Transparenz im Finanzwesen liefern, dem Endnutzer die Macht über seine Daten zurückgeben und z.B. Wahlen fälschungssicher online stattfinden lassen.

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