Adam Back veröffentlicht Bitcoin Prognose – BTC bei 300.000 US-Dollar in 5 Jahren?

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg teilt der Bitcoin-Experte Adam Back seine Einschätzung zur zukünftigen Kursentwicklung der führenden Kryptowährung mit. Seine Prognose kann ohne weiteres als bullish beschrieben werden, denn der CEO von Blockstream erwartet einen Kurs von über 300.000 US-Dollar je Bitcoin. Adam Back, der häufig für den wahren Satoshi Nakamoto gehalten wird, glaubt sogar, dass dieser Kurs ohne den Einfluss institutioneller Anleger erreicht werden kann. Er sieht insbesondere eine inflationsbedingte Geldentwertung als wesentlichen Treiber für den Bitcoin-Kurs.

Adam Back: Bitcoin wird auf über 300.000 US-Dollar steigen – und das bereits in fünf Jahren

Adam Back ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten im Kryptospace. Back ist Gründer und heutiger CEO von Blockstream. Sein Unternehmen ist maßgeblich an der Entwicklung des Bitcoins und des Lightning Networks beteiligt. Teil des Entwicklerteams von Blockstream sind viele ehemalige Mitarbeiter von Bitcoin Core. Adam Back wird unter anderem namentlich im Bitcoin Whitepaper erwähnt und ist überzeugter HODLer. Der Kryptopionier sieht gleich mehrere kommende Trends, die er als Ursache für eine zukünftige Preisexplosion nennt. Auch das sinkende Interesse an klassischen Anlagewerten, wie Anleihen oder Immobilien, erwägt Back zu seiner bullishen Prognose.

Im Interview mit Bloomberg gab er nun eine Erklärung zu seiner Prognose ab. Seine Begründung fußt im Wesentlichen auf einer zukünftigen Inflation, welche auch der legendäre Bitcoin-Entwickler Hal Finney als Ursache für eine Preisexplosion in der Zukunft sieht. Finney geht sogar noch einen Schritt weiter und prognostiziert einen Kurs jenseits der 10 Millionen US-Dollar. Adam Back sieht es als durchaus realistisch an, dass der US-Dollar in den nächsten Jahren stark an Wert verlieren könnte. Ein heutiger Dollar könnte gemäß Back in Folge einer Inflation auf 10 Cent herabsinken. Der Blockstream CEO erklärt: „10 Millionen US-Dollar/BTC sind 1 Million US-Dollar/BTC in heutigem Geld.“

„Und 100.000 US-Dollar pro Bitcoin scheint bisher nicht so weit entfernt zu sein. Wir haben schließlich die 10.000-US-Dollar-Schwelle schon ein paar Mal überschritten. Und vor einigen Jahren noch haben nur wenige überhaupt mit 1.000 US-Dollar gerechnet und der Gedanke an 10.000 US-Dollar wäre damals als verrückt abgetan worden.“ – Adam Back

Bitcoin-Kurs bei 300.000 US-Dollar? Laut Back auch ohne Banken schaffbar

Bereits in den kommenden 5 Jahren rechnet Back mit einem Kurs von 300.000 US-Dollar/BTC. Insbesondere die Corona-Krise hätte die Wahrnehmung der Menschen zum Geld verändert. Institutionelle Anleger, die zusätzliches Geld in den Markt pumpen, hat Back in dem Zusammenhang noch nicht einmal mit einberechnet. Ein Einstieg von neuen Großkunden, wie Banken, Kreditgebern und Finanzorganisationen, könnte sich daher sogar in einem noch höheren Kurs widerspiegeln. Vor allem für das von Barry Silbert gegründete Unternehmen Grayscale war Back voll des Lobes. Mit seinem auf institutionellen Unternehmen ausgerichteten Angebot würde Grayscale einen optimalen Einstieg für Großkunden bieten.

Zudem äußerte sich der Kryptopionier auch zu der Kritik der Großbank Goldman Sachs. Die amerikanische Investmentbank sprach dem Bitcoin in einer Online-Konferenz die Legitimität als Investitionsprodukt ab. Fehlende Erträge und die hohe Volatilität der Kryptowährung sprechen aus Sicht von Goldman Sachs gegen eine Investition. Der Bitcoin-Kurs zeigte sich dessen unbeeindruckt und stieg in den Folgetagen deutlich an. Gemäß Back fehlt bei vielen „Big Playern“ schlicht das Verständnis über die Funktionsweise der digitalen Währungen. Er merkt aber auch an, dass die fehlende Akzeptanz großen Raum für Wertsteigerungen eröffnet.

„Da hat man einen so bedeutenden, hochentwickelten Marktteilnehmer mit einem mangelnden Verständnis dieses Wertes. Für mich bedeutet das, dass es auf dem Markt noch viel Raum für Wertsteigerungen und Akzeptanz gibt.“ – Adam Back

Die Person Adam Back – steckt hinter dem Bitcoin-Entwickler Satoshi Nakamoto?

Der Brite Adam Back machte sich einen Namen als Hacker und Kryptograph. Bereits vor der Arbeit an Bitcoin entwickelte er ein Proof-of-Work-System zum Schutz vor DDoS-Attacken und E-Mail-Spam. Er war nachweislich eine der ersten Personen, mit der Satoshi Nakamoto Kontakt bezüglich des Bitcoins hatte. Zudem war er einer der ersten Leser des offiziellen Whitepapers. Adam Back gründete 2014 die Firma Blockstream, welche seitdem an dem Bitcoin-Protokoll arbeitet.

Immer wieder wurde Back für den wahren Satoshi gehalten. Er bestritt jedoch seit jeher, der legendäre Gründer hinter der Kryptowährung zu sein. Auch in dem aktuellen Interview mit Bloomberg nahm er erneut Stellung zu dem Thema. Die Behauptungen eines YouTubers angesprochen, dass er Satoshi sei, verneinte Back in allen Punkten. Der YouTube-Kanal Barley Sociable hält Adam Back für den Gründer des Bitcoins, da dieser ein Cypherpunk war und mit Hashcash auch das vom Bitcoin verwendete Verifizierungssystem erfand.

Back gab an, dass viele Menschen eine hierarchische Denkweise haben, welche im Falle des Bitcoins jedoch kontraproduktiv sei. Laut seiner Ausführungen bleibt die Identität von Satoshi geheim, da der Bitcoin eine Art digitales Gold darstellen soll. Back findet es daher gut, dass der Bitcoin keinen bekannten Gründer hat und eine rohstoffähnliche Funktion einnimmt. Weitere Informationen zu Satoshi Nakamoto und ob eine oder mehrere Personen hinter der Identität stecken, verriet Back leider nicht.

Fazit: Bekannter Bitcoin-Entwickler gibt bullishe Prognose ab – Bitcoin in fünf Jahren bei 300.000 US-Dollar?

Der Informatiker und CEO von Blockstream, Adam Back, gab im Interview mit Bloomberg eine bullishe Prognose ab. Aufgrund einer inflationsbedingten Geldentwertung hält er einen Bitcoin-Kurs von 300.000 US-Dollar/BTC für realistisch. Prognosen rund um die führende Kryptowährung sind nicht neu, doch Einschätzungen von Personen, welche nachweislich als Entwickler des Bitcoins tätig waren, sind eher selten. Mit Hal Finney und Adam Back äußerten sich nun gleich zwei legendäre Entwickler der ersten Stunde bullish.

In dem interessanten Interview mit der amerikanischen Nachrichtenagentur Bloomberg nahm Back zu vielen verschiedenen Themen Stellung. Insbesondere die immer wieder aufkommenden Gerüchte, dass er hinter dem bis heute unbekannten Gründer Satoshi Nakamoto steckt, wies er erneut klar von sich. Alle Investoren der digitalen Währung dürften nun natürlich hoffen, dass Back mit seiner Prognose Recht behalten wird und der Preis des Bitcoins tatsächlich in der Form explodieren wird.



Über den Autor

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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