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BlackRock CEO erwartet globalen Krypto-Markt

Überblick:

  • Larry Fink spricht erstmals positiv über Bitcoin
  • Er erwartet in Zukunft einen globalen Krypto-Markt
  • Akzeptanz der führenden Kryptowährung steigt stetig an

Erst vor wenigen Tagen knacke der Bitcoin (BTC) an vielen Handelsplätzen das gültige Allzeithoch aus dem Dezember 2017. Die Preisrallye war das Resultat aus den durchweg positiven Nachrichten der letzten Wochen und Monate. Der große Zahlungsdienstleister PayPal integrierte Bitcoin und andere Kryptowährungen in sein Angebot und Vermögensverwalter und Finanzinstitute äußerten sich positiv über die führende Kryptowährung. Nun trat mit Larry Fink, CEO von BlackRock, ein weiterer prominenter Name auf den Plan. Der Chef des größten Vermögensverwalters der Welt erwartet in Zukunft eine Massenadaption des Bitcoins. Er sieht einen wachsenden Sektor, welcher auf dem Weg zu einem globalen Markt ist.

BlackRock CEO: Bitcoin „möglicherweise“ bald ein globaler Massenmarkt

Laurence Douglas „Larry“ Fink ist Gründer und CEO des größten Vermögensverwalters der Welt – BlackRock. Sein Unternehmen ist größter Einzelaktionär bei einer Vielzahl von Unternehmen und verwaltet ein Vermögen von 7,4 Billionen US-Dollar. Zu den Kernkompetenzen von BlackRock zählen Investitionen in die klassischen Finanzmärkte für seine privaten und institutionellen Kunden. Daher verwundert es zunächst nicht weiter, dass Fink Kryptowährungen in der Vergangenheit eher kritisch gegenüberstand. Im Oktober 2017 bezeichnete er den Bitcoin beispielsweise als „Index der Geldwäsche“.

Den damaligen Hype verbuchte er als Beweis für die enorme Nachfrage an illegaler Geldwäsche, einen tieferen Nutzen sah er nicht. Ziemlich genau ein Jahr später bezweifelte er auch den generellen Einsatz von Kryptowährungen. So sagte er wörtlich: „Ich habe nicht das Gefühl, dass irgendeine Regierung das zulässt, wenn sie nicht weiß, wohin das Geld geht.“

In dieser Woche überraschte Larry Fink dann bei einem Thinktank mit Mark Carney, ehemaliger Gouverneur der Bank of England, mit seinen Äußerungen über die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung. Fink sprach darüber, dass der Bitcoin die Aufmerksamkeit und Fantasie der Menschen erregt hätte. Unklar ist, ob er damit die Bereitschaft der Menschen meint, Bitcoin und Co als Zahlungsmittel oder als eine Art „digitales Gold“ zu akzeptieren. Zweifelsohne ist ihm der Erfolg des Krypto-Sektors nicht unbemerkt geblieben. Er merkte jedoch an, dass der Krypto-Markt ein noch vergleichsweise kleiner Markt sei, welcher noch weitgehend „ungetestet“ ist.

Aufgrund der volatilen Schwankungen bezeichnete er den Sektor als „dünnen“ Markt. Sein Fazit schloss er mit der Prognose, dass sich digitale Währungen „möglicherweise“ zu einem globalen Massenmarkt entwickeln könnten. Erst kürzlich äußerte sich BlackRocks CIO Rick Rieder ebenfalls positiv. Er prophezeite, dass der Bitcoin „zu einem großen Teil“ die Rolle von Gold übernehmen könnte.

Adaption des Bitcoins schreitet voran

Vor wenigen Monate gab der Software-Gigant MicroStrategy bekannt, einen Großteil seines Vermögens in BTC investiert zu haben. Da BlackRock Anteile an dem Unternehmen hält, ist der Vermögensverwalter indirekt bereits an Bitcoin beteiligt. Vor allem im letzten Quartal dieses Jahres empfahlen gleich eine Vielzahl von Banken und Finanzexperten eine Investition in digitale Währungen. Dazu zählen Schwergewichte wie JPMorgan oder die Citibank. Ein Fondsmanager der Citibank hält einen Preisanstieg auf 318.000 US-Dollar bis Dezember 2021 für nicht unrealistisch. Seine Überlegungen basieren nach eigener Aussage auf dem knappen Angebot von BTC und seiner zukünftigen Rolle als „digitales Gold“. Auch JPMorgan empfiehlt seinen zahlreichen Privatkunden, sich mit Investitionen in Bitcoin und Co auseinander zu setzen.

Neben BlackRock beschäftigen sich auch weitere Investmentgesellschaften mit Kryptowährungen. So beschaffte sich SkyBridge Capital von Anthony Scaramucci eine offizielle Genehmigung, um in den Krypto-Markt investieren zu dürfen. Auch eine ranghohe US-Senatorin kündigte an, sich für die Akzeptanz des Bitcoins einzusetzen. Zusätzlich sorgte die Entscheidung der Investmentlegende Stanley Druckenmiller für Aufsehen, welcher in BTC statt Gold investierte. Er klassifiziert die Kryptowährung als den rentableren Wertspeicher für die Zukunft. In den letzten Wochen setzte die von Satoshi Nakamoto entwickelte Kryptowährung zu einer Preisrallye an, welche schließlich in einem neuen All Time High endete.

Zusammenfassung: BlackRock CEO erwartet einen wachsenden Krypto-Markt

Larry Fink, CEO des größten Vermögensverwalters der Welt, sprach in einem Interview über Bitcoin. Der Gründer von BlackRock beobachtet eine steigende Akzeptanz digitaler Währungen, auch wenn er den Markt aufgrund der Volatilität als „dünn“ bezeichnet. Er hält es für möglich, dass der Sektor digitaler Währungen zukünftig zu einem globalen Markt anwachsen könnte. Die Aussagen sind insofern überraschend, da Fink sich in der Vergangenheit ausschließlich negativ über die führende Kryptowährung äußerte.

Seitdem der Bitcoin in der zweiten Jahreshälfte 2020 einen beispiellosen Run hinlegte, scheint die Akzeptanz stetig zuzunehmen. Große Banken empfahlen ihren Kunden ein Auge auf die führende Kryptowährung zu werfen. Auch integrierten die ersten größeren Vermögensverwalter digitale Währungen in ihre Anlagestrategien.

Über Jens Kerkmann

Jens interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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