Charlie Munger hasst Bitcoin – Milliardär lässt sich über Krypto aus

Überblick:

  • Anlässlich der Berkshire Hathaway Jahreshauptversammlung äußerte sich Milliardär Charlie Munger zu Bitcoin
  • Für Munger ist der Ur-Coin ein „ekelhaftes“ Produkt, das „aus dem Nichts“ kommt
  • Derweil legt Bitcoin weiter zu und etabliert sich bei 58 Tausend US-Dollar

Die Jahreshauptversammlung der US-amerikanischen Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway Inc. ist für viele Aktionäre das Highlight des Jahres. Das Finanzkräftige Konglomerat von Milliardär und Investor Warren Buffet hielt, wie auch schon im vergangenen Jahr, die Hauptversammlung coronabedingt Digital ab. Im Unterschied zum letzten Jahr gesellte sich Buffets Freund und Berkshire Hathaway Vice Chairman Charlie Munger, mit ordentlichem Abstand, mit auf die Bühne.

Munger selbst ist nicht als Freund der Krypto-Szene bekannt und äußerte sich schon in der Vergangenheit eher verhalten gegenüber Kryptowährungen als Finanzprodukt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung legte der Ton des Milliardärs noch mal an Schärfe zu.

Charlie Munger: „Ich hasse den Bitcoin-Erfolg“

Während sich Warren Buffet auf Nachfrage der Investoren, ob Kryptowährungen nutzloses Gold währen, eher zurückhaltend äußerte, lies Munger seine Abneigung gegenüber Bitcoin und Co. freien Lauf. Dem Fragesteller warf er vor, dieser würde mit seiner Frage nur „Den Bullen mit der roten Fahne reizen“ wollen.

„Natürlich hasse ich den Bitcoin-Erfolg, und ich begrüße keine Währung, die so nützlich für Kidnapper und Erpresser und so weiter ist“

Erst ein mal in Rage versetzt, führte der eher analoge Investor weiter aus: „Natürlich hasse ich den Bitcoin-Erfolg, und ich begrüße keine Währung, die so nützlich für Kidnapper und Erpresser und so weiter ist. Ich mag es auch nicht, ein paar zusätzliche Milliarden und Abermilliarden von Dollar an jemanden zu verteilen, der gerade ein neues Finanzprodukt aus dem Nichts erfunden hat.“ Seine Hasstirade ergänzte er abschließend noch mit einer weniger zukunftsorientierten Aussage für die Menschheit: „Die ganze Entwicklung ist ekelhaft und widerspricht dem Interesse der Zivilisation.“

Warren Buffet, der sich eigentlich nicht zu dem Thema Kryptowährungen äußern wollte, musste im Zuge der Äußerungen seines Geschäftspartners dennoch einräumen, dass eher Hunderttausende der Zuschauer in Bitcoin investiert sind und nur zwei dagegen den Coin shorten würden.

Das Charlie Munger kein Krypto-Freund ist, machte der 97-Jährige schon im Februar dieses Jahres klar. Laut Munger ist Bitcoin als Asset zu volatil, um als vernünftiges Handelsmittel zu funktionieren.

Bitcoin bei rund 58 Tausend US-Dollar baut sich weiter auf

Der beliebte Ur-Coin konnte sich von der gesamt Krypto-Markt Korrektur gut erholen und steht aktuell bei rund 58 Tausend US-Dollar mit einer Marktkapitalisierung von über einer Milliarde US-Dollar. Das zeigen die Daten von Chart-Portalen wie CoinGecko und CoinMarketCap.

Bitcoin bei rund 58 Tausend US-Dollar
Bitcoin zeigt sich von den Aussagen von Charlie Munger unbeeindruckt – Quelle CoinMarketCap

Die jüngsten Nachrichten über eine Gesetzesänderung in Deutschland, die es Spezialfonds ermöglicht Kryptowährungen für ihre institutionellen Investoren zu kaufen, dürften Bitcoin und dem Krypto-Markt generell noch etwas Rückenwind verschaffen. Mit der Verfügbarkeit von deutschen Krypto-Fonds stärkt das Land seine Position als Finanzstandort enorm!

Fazit: auch ein Charlie Munger liegt mal daneben

Den negativen Aussagen des Milliardärs zum Trotz erfreut sich der Krypto-Markt einer noch nie dagewesenen Beliebtheit. Immer mehr kleine sowie große Anleger wollen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum kaufen. Auch bei institutionellen Investoren in Deutschland dürfte ab Juli dieses Jahres Krypto auf dem Plan stehen. Laut Aussagen von Analysten und Experten könnten bis zu 350 Milliarden US-Dollar alleine durch die Spezialfonds in den Markt einfließen.

Charlie Munger steht mit seiner Meinung über Kryptowährungen also fast alleine dar. Nur wenige Stimmen wettern noch gegen einen Markt, der immer mehr Relevant in den Portfolios der Anleger einnimmt. Eins haben sie oft gemeinsam: Sie kommen aus einer durch und durch analogen Welt.

Sven Hennig
Über Sven Hennig

Sven beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit Kryptowährungen als Alternative zu klassischen Anlage-Optionen. Mit der Zeit kamen erste Versuche im Trading hinzu, die mal mehr und mal weniger erfolgreich verliefen. Die Leidenschaft für das Schreiben verbindet er mit seinem Interesse für Bitcoin und Co. und schreibt für euch bei Coin-Ratgeber.de zu allen Dingen Krypto.

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