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Tether (USDT) nimmt Bedenken um Stablecoin ernst

Neben einer möglichen Regulierung von Kryptowährungen rücken nun auch Stablecoins in Visier der Aufsichtsbehörden. Ins Zentrum der Aufmerksamkeit schafft es daher selbstredend auch der nach Marktkapitalisierung größte Stablecoin Tether (USDT). Tether teilte am gestrigen Donnerstag, 25. November 2021, per Twitter mit, dass das Unternehmen mit den Behörden zusammenarbeiten möchte. Ziel ist es, Bedenken rund um Stablecoins auszuräumen. Dabei geht es laut einem Schreiben des US-Senators Sherrod Brown insbesondere um den Schutz der Anleger.

Stablecoin Betreiber im Visier

In einer Pressemitteilung von US-Senator Sherrod Brown vom 23. November 2021 wurde bekannt gegeben, dass dieser verschiedene Stablecoin Betreiber und Börsen angeschrieben hat. Inhaltlich ging es ihm darum, abzufragen, wie die Firmen ihre Investoren schützen. Zu den Empfängern zählten unter anderem Coinbase, Gemini, Paxos, TrustToken, Binance.us und Tether.

Durch die eingangs erwähnten Tweets reagierte Tether prompt auf die Pressemitteilung. Dabei erklärte das Unternehmen, dass sie bestrebt seien, die notwendigen Vorschriften einzuhalten. Dadurch sollen die Regulierungsbehörden beruhigt werden.

Auch Circle, der nach Marktkapitalisierung drittstärkste Stablecoin, kündigte bereits Anfang des Jahres an, transparenter werden zu wollen. Somit möchten sie den Standards der Rechenschaftspflicht nachkommen. Außerdem betonten die Circle-Betreiber eine intensive Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden.

Gefahren durch Stablecoins

Im Mittelpunkt der Gefährdung steht für die Aufsichtsbehörden immer wieder das gleiche Problem. Sie befürchten neben Bitcoin und Co. insbesondere durch Stablecoins eine Bedrohungslage für die nationalen Währungen. Zusätzlich steht die Gefahr von grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Problemen im Raum. Daher bereiten sich mehrere Länder auf eine Stablecoin-Regulierung oder zumindest auf eine Prüfung dieser besonderen Vermögenswerte vor.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit – und hier sollten auch Anleger aufhören – steht vorwiegend wiederholt die Dollar-Deckung von USDT. Aktuell beläuft sich dessen Marktkapitalisierung auf rund 72 Milliarden US-Dollar. Nun stellt sich die Frage, ob Tether tatsächlich durch real-existierenden US-Dollar gedeckt ist. Und diese Frage ist tatsächlich gar nicht so einfach zu beantworten. Im Internet kursieren verschiedene Annahmen zu dieser Theorie, aber beweisen lässt sich kaum etwas.

Stablecoin Regulierung unvermeidlich

Die Flut an Nachrichten in Bezug auf das Regulierungsthema war in den letzten Monaten enorm. Sogar die G20-Staaten wollten auf eine Regulierung der Stablecoins hinwirken. Vornehmlich die Prüfung einer Zulassung vor Verwendung der Coins stand im Mittelpunkt. Dabei verwiesen die Hüter der nationalen Währungen dahingehend, dass es unbedingt notwendig sei, die digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) vor der weltweiten Verwendung von Stablecoins einzuführen. Nachdem aktuell bekannt wurde, dass der „digitale Euro“ der Europäischen Zentralbank aber erst 2026 eingeführt werden soll, wird aus dem Plan aber wohl eher nichts.

Und trotzdem arbeiten einzelne Regierungen akribisch daran, neben anderen Kryptowährungen, auch Stablecoins zu regulieren. Insbesondere die US-Regierung bemüht sich in dieser Thematik. Ende letzten Monats wurde sogar berichtet, dass die SEC gegen den Stablecoin-Markt vorgehen möchte, doch seither gab es kaum Neuigkeiten.

Fazit: Stablecoins vor breiter öffentlicher Akzeptanz

Nachdem nun auch Facebook mit ihrem Projekt Diem einen eigenen Stablecoin auf dem Markt bringen möchte, wird die Akzeptanz des Marktes in der Gesellschaft wohl eher steigen. Wenn das Unternehmen die große Nutzerbasis einbinden kann, steigt die Akzeptanz im Allgemeinen für die Stablecoin Idee in der Öffentlichkeit. Davon können dann wiederum alle anderen Kryptowährungen profitieren.

Des Weiteren stellt sich die Frage, in welchem Maße Regulierungsbehörden in einer liberalen Marktwirtschaft auf technische Erfindungen und neue Produkte eingreifen können und werden. Die Sorgen der Regulierungsbehörden sind groß, dass sie die zentrale Macht über das Finanzsystem und das Privileg zum Gelddrucken verlieren. Wahrscheinlich ist aber, dass es zu einem Parallelsystem kommen wird.

Dass Kryptowährungen und somit auch Stablecoins parallel zum existierenden Geldsystem verfügbar sein werden. Welches (Finanz-)System mehr Vertrauen von der Bevölkerung erhält, werden wir in nicht allzu weiter Zukunft sehen. Fakt ist, dass Stand heute auch nicht ganz klar ist, was passieren würde, wenn plötzlich alle Bürger gleichzeitig ihre ihnen zustehenden Euros ausbezahlt haben wollen. Auch hier würde es wohl zumindest zu einem Engpass kommen.

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Über Josef

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