Die Online-Payment-Studie 2020 – breiter Zahlungsmix im Trend

Beim Bezahlen im Netz wünschen sich die Kunden Flexibilität, Effizienz und Auswahl. Diesem Wunsch kommen heute immer mehr Unternehmen im Netz entgegen. Entsprechend der EHI-Studie „Online-Payment 2020“, ist ein breiter Zahlungsmix mit unterschiedlichen Zahlungsmethoden aktuell im Trend. Kunden haben demnach schon heute beim Kaufabschluss im Schnitt die Wahl zwischen sieben verschiedenen Bezahloptionen. Während zwar der Kauf auf Rechnung weiterhin in Deutschland auf Platz eins der beliebtesten Bezahloptionen ist, gewinnen digitale Payment-Lösungen zunehmend an Markt. Die steigende Akzeptanz und Offenheit der Bundesbürger gegenüber digitalen Alternativen sowie verstärkte Umsätze mit Kryptowährungen zeigen auf, dass auch Bitcoin und Co. zukünftig als Zahlungsmittel an Bedeutung gewinnen könnten.

Jeder fünfte bezahlt mit PayPal

Die Studie des EHI Retail Institutes untersuchte das Nutzerverhalten in Deutschland anhand von Daten von insgesamt 107 Onlinehändlern aus unterschiedlichen Branchen. Zur Berechnung der Marktanteile flossen die Daten aus Unternehmen mit einem Gesamtnettoumsatz in Höhe von 23,7 Milliarden Euro ein. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass Online-Käufer in Deutschland nach wie vor die Zahlung auf Rechnung bevorzugen. Diese schaffte es mit einem Anteil von 32,8 Prozent auf Platz eins der beliebtesten Zahlmethoden. An zweiter Stelle folgt die digitale Börse PayPal, die sich um 0,7 Prozent auf einen Marktanteil von 20,2 Prozent verbessern konnte. Der ePayment-Anbieter gewinnt bereits seit geraumer Zeit in zahlreichen Branchen an Bedeutung und steht heute bei scheinbar sämtlichen Kaufabschlüssen zur Auswahl. Hat man früher noch eine Kreditkarte gebraucht, um Flüge zu buchen, geht das heute bei Anbietern wie 5vorFlug, Flugladen oder auch direkt bei Lufthansa mit PayPal. Besonders spannend ist inzwischen auch, dass heute sogar die stärkste Kryptowährung Bitcoin mit PayPal gekauft werden kann. Der digitale Finanzdienstleister ist damit längst nicht mehr nur im eCommerce vertreten. Hinter PayPal folgt an dritter Stelle die Zahlung per Lastschrift, die sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozentpunkte zurückentwickelte.

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Der mobiloptimierte Check-out gewinnt an Bedeutung

Auch die mobilen Bezahloptionen gewinnen an Bedeutung. Wie die Studie ergab, wird dem mobilen Payment im eCommerce verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. 80 Prozent der Handelsunternehmen unterstützen Bezahlmethoden wie Apple Pay und Google Pay, mehr Unternehmen planen die Einführung.

Die steigende Nachfrage nach mobilen Bezahlmethoden zeichnet sich in zahlreichen Branchen ab, während Nutzer ihre Mobilgeräte für immer mehr Tätigkeiten des Alltags einsetzen. Während zum einen das mobile Shoppen verbreiteter wird, wird das Mobilgerät auch verstärkt als Unterhaltungsmedium eingesetzt. So hat sich das Smartphone bereits zur beliebtesten Spieleplattform der Deutschen entwickelt. Das Spielangebot auf dem Mobilgerät ist immens, so haben Spieler die Möglichkeit, von unterwegs im Online Casino auf eine breite Palette an Casino Spielen zuzugreifen und am Smartphone Spiele wie Blackjack, Roulette und Slots zu spielen. Um das Spielen von unterwegs zu erleichtern, wird Apple Pay als Zahlungsmethode für Ein- und Auszahlungen angeboten, um den Prozess besonders effizient und schnell zu gestalten.

Ein weiteres eindeutiges Beispiel ist der Google Play Store, der rund 350.000 Gaming-Apps zum Download enthält. In Sekundenschnelle sind hier Spiele auf das Smartphone heruntergeladen und mit einem Daumenabdruck über Google Pay direkt bezahlt, beinahe, ohne es zu merken.

Werden Kryptowährungen als Zahlungsmittel folgen?

Bei der erkennbaren Diversifizierung der Bezahlmethoden im Netz und der steigenden Akzeptanz digitaler und mobiler Zahlungslösungen, stellt sich unweigerlich die Frage, ob Kryptowährungen den Spuren von PayPal, Apple Pay und Co. folgen und in Zukunft ebenfalls als Zahlungsmittel im Internet an Fuß fassen werden. Während Bitcoin als dezentrales und staatlich unabhängiges Zahlungsmittel eingeführt wurde, konnte die Coin bisher aufgrund der starken Kursvolatilität nicht großflächig im Zahlungsverkehr Einzug halten. Die Plattform Coinbase Commerce konnte seit der Einführung bereits ein Umsatzvolumen in Höhe von umgerechnet über 200 Millionen Dollar mit Bitcoin und weiteren Kryptowährungen erzielen. Inzwischen seien über 8.000 Einzelhändler auf der Plattform angemeldet, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. Durch das Entstehen von Plattformen wie Coinbase Commerce wird das Bezahlen mit und die Akzeptanz von Kryptowährungen als Zahlungsmittel heute vorangetrieben. Schon jetzt steigt das Interesse der Händler und Nutzer, sodass sich ein weiterer Anstieg am Horizont abzeichnen könnte. Unternehmen wie unter anderem Lieferando, Microsoft und Expedia nehmen schon heute Zahlungen mit Bitcoin an.

Das Nutzerverhalten der Deutschen beim Bezahlen im Netz befindet sich im Zeitalter der Digitalisierung in einem starken Wandel. Digitale Bezahlmethoden wie PayPal und mobile Payment gewinnen an Bedeutung. Auch der Markt der Kryptowährungen als Zahlungsmittel wächst, sodass es spannend wird zu sehen, ob Bitcoin und Co. schon bald zu den gängigen Zahlungsoptionen gehören werden.



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